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Jannik Sinner zieht nach seiner Davis-Cup-Premiere Bilanz. © ANSA / Alessandro Di Marco

Sinner: „Doppel muss ich noch lernen“

Die Enttäuschung war bei Jannik Sinner und Italiens Davis-Cup-Team am Montagabend riesengroß. Dennoch stand der Pusterer nach dem Halbfinal-Aus geduldig Rede und Antwort.

Zunächst hielt er Italien im Duell gegen Kroatien mit einem überragenden Comeback-Sieg im Einzel am Leben, wenig später kassierte er mit Fabio Fognini im Doppel die entscheidende Niederlage – Jannik Sinners Davis-Cup-Premiere war ein richtiges Wechselbad der Gefühle. Dennoch zog er im Anschluss ganz nüchtern Bilanz.


„Ich habe zuletzt bei den ATP-Finals sehr viel dazugelernt“, schilderte Sinner am Montagabend, fügte aber im selben Atemzug hinzu: „Das hier ist nochmal was ganz anderes. Im Davis Cup spielt man für eine Mannschaft, nicht für sich. Es sind mehr Emotionen dabei, mehr Verantwortung. Das lässt mich sicherlich reifen.“ Auf seine ungewohnte Rolle im Doppel angesprochen, sagt der 20-Jährige: „Ich habe versucht, mir viel von Fabio (Fognini, Anm.d.R.) und Simone (Bolelli) abzuschauen. Ich muss aber schon sagen: Das Doppelspiel muss ich noch lernen. Dennoch hat es Riesenspaß gemacht, mit diesen Jungs zu spielen, für dieses Team zu spielen. Hier gewinnt man als Mannschaft und verliert man als Mannschaft.“

Für Sinner war das Halbfinal-Aus im „Hexenkessel“ von Turin der Ausklang einer spektakulären Saison, die ihn bis in die Top Ten der Weltrangliste katapultiert hat. Seit seinem Turniersieg in Sofia Anfang Oktober war Sinner fast pausenlos auf Reisen. „Deshalb ist jetzt endlich Zeit für paar Tage Urlaub“, so der Sextner, der in seiner Heimat nun im Kreise seiner Familie, beim Skifahren und Entspannen, die Kraftreserven wieder füllen wird. „Ich starte gleich nach dem Jahreswechsel mit dem ATP Cup in die neue Saison, dann folgen gleich die Australian Open. An alles weitere denke ich jetzt noch nicht.“


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