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Diese fünf Keglerinnen aus Villnöß grüßen von der Tabellenspitze.

Villnöß stellt (vorerst) die besten Keglerinnen im Land

Die Südtiroler Sportkegelmeisterschaft wurde in der vergangenen Woche mit dem vierten Rückrundenspieltag fortgesetzt. Dabei kam es bei den Frauen zum Spitzenspiel zwischen Villnöß und Spitzenreiter Fugger Sterzing, das die Gastgeberinnen für sich entschieden und damit zwischenzeitlich die Tabellenführung übernahmen.

Sterzing ging ersatzgeschwächt in das „big match“ der 15. Runde. Der Ausfall von Enikö Tòt wiegte am Ende schwer und so feierte Villnöß nicht nur den deutlichen 5:1-Erfolg, sondern auch die Übernahme der Tabellenführung. Diese können sich die Wipptalerinnen aber spätestens dann zurückholen, wenn sie das Nachholspiel gegen Pfeffersberg für sich entscheiden sollten. Sehr spannend ist bei den Keglerinnen derzeit aber nicht nur das Titelrennen, sondern auch der Kampf um den dritten Platz. Weil Tirol Mutspitz in St. Andrä gegen Plose eine deutliche 1:5-Pleite bezog, Vöran zu Hause aber 4:2 gegen Los Birillos gewann, zogen die Vöranerinnen nur eine Woche nach der Niederlage im direkten Duell im Klassement wieder an den Tirolerinnen vorbei. Der Vorsprung beträgt lediglich einen Zähler, weshalb das Rennen um das Podium eng zu bleiben verspricht.

Spannend bleibt auch der Kampf um den Klassenerhalt. So gewann Kiens das Abstiegsduell gegen Meran mit 5:1, während sich Passeier der Auswahl Ratschings mit demselben Ergebnis geschlagen geben musste. Die beste Mannschaftsleistung der Woche erzielte übrigens Plose, das 2180 Kegel zu Fall brachte. Für die besten Einzelleistungen in den Partien der vierten Rückrunde sorgten hingegen Edith Pfattner (A. Ratschings/557), Karin Staubach (Meran/517), Nathalie Profanter (Villnöß/552), Verena Gostner (Plose/582) und Christine Innerhofer (Vöran Blecherne/573).

Männer: Burggräfler hat einen Lauf
Bei den Männern heißt das Team der Stunde Burggräfler. Die Kegler aus Riffian sind in der Rückrunde noch ungeschlagen und holten in den vier Partien 7 von 8 möglichen Punkten. Am 15. Spieltag zog Abstiegskandidat Jenesien mit 1:7 den Kürzeren (3244:3452). Ivan Costadedoi brachte 614 Hölzer für die Gastgeber zu Fall. Keine Geschenke verteilte Neumarkt in Montan. Der Tabellenführer setzte sich im Derby ohne zu glänzen 6:2 durch (3382:3252). Für die beste Holzzahl der Begegnung sorgte Aaron Peer Pratzer (Neumarkt), dem 602 Kegel zu Buche standen.

Auch die beiden ärgsten Verfolger von Neumarkt waren am vierten Rückrundenspieltag siegreich. Fugger Sterzing schickte Tirol Mutspitz fast mit der Höchststrafe (7,5:0,5/3373:3064) auf die Heimreise und konnte sich dabei einmal mehr auf Kapitän Reinhard Gruber verlassen, der 638 Hölzer traf. Passeier feierte bei Aufsteiger Algund einen ungefährdeten 7:1-Auswärtserfolg (3368:3182), dem Oswald Kofler mit 601 Kegeln seinen Stempel aufdrückte.

Die ersten Punkte in der Rückrunde gab es nach drei Niederlagen am Stück für Sarnthein. Gegen St. Georgen setzten sich die Sarner auswärts 5:3 durch (3372:3293), wobei Kapitän Franz Obkircher als bester Akteur mit 597 Kegeln knapp an der 600er-Marke vorbeischrammte. Auf der eigenen Bahn doch noch gewinnen kann Naturns. Nachdem in den vergangenen Wochen immer den Gästen die Schlagzeilen gehörten, gab es dieses Mal gegen die Auswahl Ratschings einen 6:2-Erfolg (3540:3407) für die Hausherren. Roland Wallnöfer traf als bester Werfer 613 Hölzer für Naturns.

Starke Leistungen zeigten in der vergangenen Woche auch einige Kegler aus den unteren Ligen. So überboten Josef Pichler (Überetsch Eppan/A2-West/601), Christoph Hainz (Jaufenburg/A2-West/600) und Thomas Malleier (Nals/B-West/604) die magische 600er-Marke.



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Autor: pm

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