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Toni Tarantino (2. von links) im Tor von St. Pauls. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Hart im Nehmen: Toni Tarantino spielt mit gebrochener Nase

Im Oberliga-Schlager der Runde setzte sich die Weinstraße Süd am Sonntag mit 3:1 gegen St. Pauls durch. Allerdings wurde das Match von einigen Verletzungen überschattet. Ein Mann auf dem Feld zeigte sich unterdessen besonders hart im Nehmen.

Antonio Tarantino ist bei Oberligist St. Pauls längst eine Galionsfigur. Seit 15 Jahren hütet der 36-jährige Schlussmann den Kasten der Blau-Weißen und hat dabei schon einige Male bewiesen, dass er hart im Nehmen ist. Bestes Beispiel der vergangene Sonntag gegen Weinstraße Süd. Denn dass Tarantino da zwischen den Pfosten stand, ist alles andere als selbstverständlich.


Am Dienstag, 6. September – also vor nicht einmal zwei Wochen – zog sich „Toni“ einen Nasenbeinbruch zu. Eine Verletzung, die kurios zustande kam: Beim Einwärmen vor dem Match gegen Lana wurde der Keeper von seinem eigenen Mitspieler Simon Oberrauch unglücklich im Gesicht getroffen. Normalerweise hat ein solcher Zwischenfall eine wochenlange Pause zur Folge. Insbesondere, weil es sich um einen Torhüter handelt, der im Spiel immer wieder Luftkämpfe bewältigen muss. Bei Tarantino ist es etwas anders: Er stand zwölf Tage nach der Verletzung wieder auf dem Feld – ohne Maske, wohlbemerkt.

Toni Tarantino, Torhüter von St. Pauls. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier


Damit wird der Paulsner Goalie seinem Ruf gerecht: Im September 2017 zog sich Tarantino im Derby gegen Tramin nach nur wenigen Minuten ebenfalls einen Nasenbeinbruch zu, spielte die Partie aber zu Ende, um am darauffolgenden Sonntag wieder im Einsatz zu sein.

Drei verletzungsbedingte Auswechslungen

Während Tarantino am Sonntag trotz dieses Handicaps eine solide Figur abgab, endete der Tag für mehrere Akteure schmerzhaft. Weinstraße-Süd-Verteidiger Federico Conci musste bereits nach 26 Minuten mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden.

Federico Conci (Mitte) muss von seinen Mitspielern gestützt werden. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier


Kilian Carlini verletzte sich bei seinem 1:1-Ausgleichstreffer am Fuß und konnte ebenfalls nicht mehr weitermachen (44.). Und auf Seiten von St. Pauls musste Philip Degasperi nach 34 Minuten – von seinen Kollegen gestützt – das Spielfeld verlassen. Er verletzte sich nach einem gegnerischen Foul am Knie, ersten Untersuchungen zufolge dürfte es ihn aber glücklicherweise nicht schlimm erwischt haben.

Schlagwörter: Fussball Amateurfußball

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