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Streift sich künftig das Trikot von Terlan über: Lukas Springeth. © det

Terlans Umbruch: Neuer Top-Stürmer, aber namhafte Abgänge

Als Geheimtipp in die Saison gestartet, erlebte Terlan kein einfaches Landesliga-Jahr. Am Ende wurde es Platz 10. Nun steht im Etschtal ein Umbruch an – mit teils namhaften Abgängen und einem prominenten Neuzugang im Sturm.

Normalerweise ist es im Sommer – was die Transfers betrifft – ruhig in Terlan. Das hat sich heuer jedoch geändert, denn bei den Rot-Weißen stehen größere Veränderungen an. Zunächst aber die gute Nachricht aus Sicht des Klubs: Terlan hat sich nämlich die Dienste von Lukas Springeth gesichert. Der Bozner Angreifer kommt vom Haslacher SV, wo er eine überragende Saison gespielt hat: In der 1. Amateurliga, Gruppe A holte sich der flinke Stürmer mit 19 Treffern die Torjägerkrone. Damit hat der 22-Jährige seinen Verein nicht nur zum Ligaverbleib geschossen, sondern sich auch für höhere Aufgaben empfohlen, die er in Terlan gefunden hat.


Gemeinsam mit den bestätigten Felix Lintner (im Vorjahr 16 Tore) und Thomas Albenberger (14 Buden) wird Springeth ein gefährliches Offensiv-Trio bilden, das in der Landesliga ohne Probleme bestehen kann.

Armin Unterholzner beendet seine Karriere. © Christina Dorigoni


Allerdings gibt es im Kader von Terlan auch viele schmerzhafte Abgänge. Die Eigengewächse Armin Unterholzner (Abwehr), Elias Erschbamer (Mittelfeld) und Matthias Matha (Allrounder) haben ihre Fußballschuhe an den Nagel gehängt und werden dem bestätigten Trainer Walter Oselini (er geht in seine siebte Terlan-Saison) nicht mehr zur Verfügung stehen.
Willy Amofah und Armin Mayr sind weg
Zudem muss Oselini zwei weitere namhafte Abgänge verkraften. Willy Amofah hat den Verein verlassen und heuert eine Liga tiefer bei der SG Schlern (1. Amateurliga) an. Ebenfalls nicht mehr dabei ist Mittelfeldstratege Armin Mayr: Der ehemalige Serie-D-Spieler ist der technisch wohl stärkste Spieler der gesamten Liga, nun will er aber kürzer treten. Die Tür ganz zu ist noch nicht. „Vielleicht stößt er im Laufe der Meisterschaft wieder zur Mannschaft dazu“, erklärt Coach Oselini.

Armin Mayr verlässt Terlan. © Dieter Runggaldier


Kompensiert werden diese Abgänge vorwiegend mit jungen Eigengewächsen. Außerdem kehrt Francesco Daniele aus Andrian zurück, zudem hofft man in Terlan auf eine Heimkehr von Peter Mitterer (er spielt aktuell bei Frangart). „Es wird keine einfache Saison für uns werden. Wir werden wohl von Beginn an um den Klassenerhalt kämpfen“, so Trainer Oselini.

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