a Landesliga

Matthias Regele, (Spieler)Trainer von Plose (Foto Perathoner)

Comeback: Plose-Coach Matthias Regele schnürt sich wieder die Treter

Es ist bisher noch nicht die Saison des einstigen Oberligisten Plose: Zurzeit stehen die Eisacktaler in der Landesliga auf einem Abstiegsplatz. Weil die personelle Situation sehr angespannt ist, hat nun sogar ein Plose-Urgestein sein Comeback gefeiert.

Lang, lang ist’s her. Am 9. Mai 2015 absolvierte Matthias Regele gegen Naturns sein bisher letztes Meisterschaftsspiel. Danach hatte der Offensiv-Akteur, der in seiner Karriere viele Saisonen für Heimatverein Plose absolviert und auch lange Zeit für Brixen gespielt hat, genug – auch, weil ihm eine Bandscheiben-Verletzung arg zu schaffen machte. So ganz vom Fußball los gekommen ist Regele aber nicht. Nach einer Auszeit kehrte er im letzten Jahr wieder ins Geschäft zurück – als Trainer von Plose, nicht aber als Spieler. Das hat sich seit letzter Woche aber ein klein wenig geändert.

Gegen die Weinstraße Süd wechselte sich Regele, der bei Plose vor seinem Karriereende fünf Jahre lang als Spielertrainer fungiert hat, nach 34 Minuten selbst ein. „Wir waren personell auf dem Zahnfleisch, es gab schlicht und einfach keine Alternativen mehr“, erklärte Regele. „Mittlerweile geht es mir mit dem Rücken gut, dafür zwickt’s ein bisschen an der Achillesferse. Gegen die Weinstraße Süd habe ich mich aber gut gefühlt.“ Deshalb kam Regele auch am vergangene Sonntag beim überlebenswichtigen 1:0-Sieg gegen Freienfeld zu einem 20-minütigenKurzeinsatz. „Natürlich soll das keine Dauerlösung sein. Da zurzeit aber gar einige Leistungsträger wie Marco und Giuseppe Miuli (beide private Gründe), Stefan Rabensteiner, Thomas Knoflach oder Hannes Goller (alle verletzt) ausfallen und die Personalsituation so extrem angespannt ist, ist es durchaus möglich, dass ich auch weiterhin spielen werde“, erklärte der 39-jährige Coach.


Die Punkte bitternötig

Plose hat zurzeit nicht nur jeden Spieler, sondern auch jeden Punkt bitternötig: Mit 12 Zählern liegen die Eisacktaler nach 14 Partien nämlich an drittletzter Tabellenstelle. „Wir haben schon vor Saisonbeginn geahnt, dass wir gegen den Abstieg spielen werden. Dass es dann so krass ausfällt, damit haben wir aber nicht gerechnet“, so Regele, der darauf hofft, dass für die Rückrunde wieder alle Spieler einigermaßen fit werden.




SN/td

Autor: sportnews