a Amateurligen

Rasen Antholz und Reischach: Für beide Teams hat der Klassenerhalte die oberste Priorität. © D. Laner

1. Amateurliga: Dichtes Gedränge im Osten

In ihrer neuen Serie stellt die SportNews-Redaktion die Südtiroler Amateurligisten vor. Heute an der Reihe: Die Gruppe B der 1. Amateurliga.

Im Gegensatz zum westlichen Kreis wurde die 1. Amateurliga B nicht aufgestockt. Der Grund: Ritten wurde nach einem Jahr im östlichen Kreis wieder der A-Gruppe zugewiesen. Die Auswahl Ridnauntal hat unterdessen ihren Durchmarsch komplettiert und ist die Landesliga aufgestiegen. Die frei gewordenen Plätze nahmen die Aufsteiger Schabs und Mareo ein.

Der Favorit: Latzfons Verdings
Einen klaren Favoriten ist – im Gegenteil zum westlichen Kreis – nur schwer auszumachen. Denn die Dichte an guten Teams ist groß. Wenn es aber eine Mannschaft gibt, die hervorsticht, dann ist dies Latzfons Verdings, das mit einem Sieg im Pokal gegen seinen wohl ärgsten Liga-Konkurrenten Gitschberg Jochtal die Qualität der Mannschaft untermauerte. Den Eisacktalern fehlt künftig jedoch das Aushängeschild Norbert Hasler, der nach 393 (!) Partien seine Karriere beendet hat. Dennoch kann Latzfons Verdings, dessen Kader sich nur geringfügig verändert hat, auf viel Qualität setzten, die den Aufstieg in die Landesliga ermöglichen kann.
Die Herausforderer: Gitschberg Jochtal ist reif
In der abgelaufenen Saison reichte es nur zu Rang 7, in der neuen Spielzeit sollte Gitschberg Jochtal wieder eine größere Rolle spielen – trotz der vielen Abgänge: Mit dem langjährigen Kapitän Christian Untersteiner, der seine Fußballschuhe an den Nagel gehangen hat, Hannes Villscheider und Tormann Andrea Cirillo haben wichtige Stützen den Verein verlassen. Torjäger Lukas Hofer & Co. sind dennoch ein ernstzunehmender Aufstiegsaspirant.

Lukas Acherer (links) möchte mit Gitschberg Jochtal ein Wörtchen um den Titel mitreden. Matthäus Reier hat mit Gsies andere Ziele.

Dauergast in den oberen Tabellenregionen ist auch Taufers: In den letzten Jahren hat jedoch immer ein Quäntchen gefehlt, um den angepeilten Aufstieg zu vollbringen. Lüsen hingegen ist erst seit einer Saison in der 1. Amateurliga vertreten, hat in der abgelaufenen Saison aber schon angedeutet, welch großes in der Mannschaft steckt. Auch in der nächsten Saison wollen die Eisacktaler wieder ein Wörtchen mitreden – auch ohne Simon Senoner, der zu Ligakonkurrent Schabs gewechselt ist.

Ähnlich hoch ist Barbian Villanders einzuschätzen, das mit so gut wie allen Leistungsträgern verlängert hat und den Großen der Liga ein Bein stellen kann. Sollte die Mannschaft von Trainer Hannes Klammer um den Aufstieg mitkämpfen, dann wäre dies jedenfalls keine große Überraschung.
Der Abstiegskampf: Mareo/St. Vigil muss zittern
Genauso groß wie der Kampf um den Aufstieg ist jener gegen den Abstieg. Aufsteiger Mareo/St. Vigil, Reischach und Plose sind die am meisten gefährdeten Teams, aber auch Schabs, der zweite Aufsteiger, muss sich wappnen. Feldthurns, Kiens, Gsies und Rasen Antholz verfügen über den etwas besseren Kader, dürfen sich jedoch auch nicht in zu großer Sicherheit wiegen.

Lüsen muss sich nach einer starken Debütsaison neu beweisen. Plose kann weiter auf die Klasse von Günther Fischer (am Boden) zählen.

Potenzial zum Überraschungsteam: SV Kiens
14 Spiele, 9 Punkte, letzter Tabellenrang: So lautete die durchwachsene Bilanz des ASV Kiens in der letzten Saison. Heuer wollen die Pusterer nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Die von einem Kreuzbandriss wiedergenesenen Ramon Kammerer und Simon Gatterer, sollen ihren Teil dazu beitragen. Die Torhüterposition wurde mit Daniel Zimmerhofer neu besetzt. Weiters soll Neo-Coach Peter Pitzinger der Mannschaft neues Leben einhauchen.

Autor: leo

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2021 Sportnews - IT00853870210