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Als der Ball ruhte, kam es zu den Ausschreitungen.

3. Amateurliga: Nach Schlusspfiff fliegen die Fäuste

Im 3.-Amateurliga-Spiel zwischen Arberia und Oberau Juventus Club ist es zu Ausschreitungen nach Spielende gekommen.

Wie aus dem Donnerstags-Rundschreiben des Verbandes hervorgeht, verlief die Partie zwischen Arberia und Oberau auf dem Reschenplatz C in Bozen ruhig, die beiden Teams trennten sich mit einem 1:1-Remis. Als der Schiedsrichter das Spiel aber abpfiff, nahm das Unheil seinen Lauf. Einige Spieler zogen sich beim Gang zu den Kabinen das Trikot aus und gingen aufeinander los – „aus unbekannten Gründen, aber sicherlich nicht des Spieles wegen, da niemand, weder Publikum noch Fußballer, das Ergebnis oder die Leistung des Unparteiischen beanstandet hatte“, heißt es im Rundschreiben.

20 Minuten lang „alle gegen alle“
„Der Schiedsrichter und der Spielbeobachter beschreiben die Vorkommnisse als 'alle gegen alle', Faustschläge, Fußtritte und Ohrfeigen für ungefähr 20 Minuten, einzelne bluteten im Gesicht“, schreibt der Sportrichter. Der Eingriff der Betreuer und des Schiedsrichters seien absolut wirkungslos gewesen. Schlussendlich mussten zwei Einsatzwagen der Ordnungshüter anrücken, um die Schlägerei zu beenden. Auch auf der Tribüne haben sich die Fans beider Teams „beleidigende Chöre“ zugerufen, glücklicherweise kam es aber nicht zu körperlichen Auseinandersetzungen.

Beide Vereine wurden für ihr Verhalten mit saftigen Geldstrafen belangt: Arberia muss 1150 Euro bezahlen, Oberau Juventus Club 1000 Euro. Zudem wurden beide Kapitäne für je zwei Spiele gesperrt.

Autor: det

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