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Michael Cia (hier gegen Martin Ciaghi von Obermais) wird nicht mehr für St. Georgen auflaufen. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Cia verlässt St. Georgen: „Konnten uns nicht einigen“

Nach eineinhalb Jahren bei St. Georgen wird Michael Cia künftig für einen anderen Klub auflaufen. Der ehemalige Profi und U21-Nationalspieler konnte sich mit dem aktuellen Oberliga-Zweiten nicht über einen Verbleib einigen, wie St.-Georgen-Macher Georg Brugger bekannt gab.

Bereits in den letzten Tagen kursierten Gerüchte, wonach Cia den Verein aus dem Pustertal verlassen könnte. Zum einen hat Virtus Bozen beim Ex-Profi (u.a. Triestina, Albinoleffe, FC Südtirol…) angeklopft, zum anderen konnten Spieler und Verein im finanziellen Bereich keine Übereinkunft treffen. „Die Coronakrise hat auch uns getroffen. Wir müssen unsere Mittel etwas zurückschrauben“, sagt Brugger gegenüber SportNews und bestätigt den Abschied von Cia: „Er wird St. Georgen verlassen. Der Grund ist, dass wir uns beim Geld nicht einigen konnten.“

„Die Gespräche mit Virtus sind weit fortgeschritten.“
Michael Cia

Cia, der im Winter 2018 von Delta Porto Tolle zu St. Georgen in die Serie D gewechselt war, wohnt mittlerweile mit seiner Familie in Jenesien. Er führt das Pendeln, zu Trainings und Spielen im Pustertal, als weiteren Grund an – sagt aber auch: „In Gehaltsfragen haben wir tatsächlich keine Einigung erzielt“.

Ein Wechsel zu Virtus Bozen wäre naheliegend, zumal Cia auch die Nähe zu Wohnort und seiner Familie wichtig ist. „Es gibt mehrere Anfragen aus der Serie D und der Oberliga“, so der Blondschopf, der einer Rückkehr in die 4. Liga nicht abgeneigt scheint: „Die Gespräche mit Virtus sind weit fortgeschritten.“ Gut möglich also, dass es bereits nächste Woche den nächsten Transferhammer im Südtiroler Fußball zu vermelden gibt.

Autor: cst/af

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