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Stefano Gallo und Edoardo Ghiotti (Obermais) zählen zu den Nutznießern des Restarts. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Die Erkenntnisse aus dem Oberliga-Restart

Vier Runden ist der Oberliga-Neustart erst alt, doch schon jetzt gibt es einige Erkenntnisse. Die Corona-Maßnahmen scheinen zu funktionieren, sportlich ist alles wie gedacht. Eine erste Bestandsaufnahme.

Nach nur 4 Spieltagen in der Oberliga hat sich bereits eine Zwei-Klassen-Gesellschaft gebildet. Drei Mannschaften haben sich – obwohl sie allesamt schon spielfrei waren – abgesetzt, der Rest hängt hinterher. SportNews hat einen Blick auf die Entwicklung seit dem Restart geworfen.


Levico, St. Georgen und Obermais. Das sind die drei großen Oberliga-Klubs, die beim Restart mitmachen und die auch im Herbst bereits den Ton angegeben haben. Damals war Obermais über jeden Zweifel erhaben, was jetzt nicht mehr ganz der Fall ist.

Erstes Spitzenspiel am Sonntag
Die Meraner haben in drei Spielen zwar 7 Punkte gesammelt, spielen aber mit einer deutlich jüngeren und unerfahreneren Mannschaft (zwischen drei und fünf Jahrgangsspieler standen immer in der Startelf) als Levico und St. Georgen. Das kann im Laufe der kurzen Saison freilich den einen oder anderen Punkt kosten, hat aber auch einen großen Vorteil: Die Jugend kann nicht nur Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln und sich für die kommende Spielzeit empfehlen. Vielleicht kann so im Sommer auf den einen oder anderen Transfer verzichtet werden.

St. Georgen trifft nach dem Derby-Sieg auf Levico. © D. Laner

Am Wochenende kommt es zum ersten Showdown: Levico ist in St. Georgen zu Gast. Die Pusterer gehen gestärkt in das Spitzenspiel mit dem Co-Tabellenführer. Immerhin wurde das Brunecker Derby gegen Stegen am Mittwochabend mit 1:0 gewonnen. Die Favoritenrolle liegt dennoch bei den Trentinern. Levico durfte – im Gegensatz zu den Südtiroler Oberligisten – fast den gesamten Winter lang trainieren. Zudem ist die Mannschaft von Ex-FCS-Trainer Claudio Rastelli makellos. Bis dato hat Levico keinen Gegentreffer hinnehmen müssen und in drei Spielen bereits 9 Tore erzielt.
Corona-Maßnahme funktionieren: Oberliga-Restart gibt Hoffnung
Stegen, Lavis und Gardolo haben allesamt dieselbe Bilanz. Einen Sieg und drei Niederlagen nach vier Spielen. Das ist für keines der Teams eine beunruhigende Bilanz, denn vom Aufstieg träumt niemand und Absteiger gibt es nicht. Für Stegen steht am Sonntag das nächste „big match“ auf dem Programm, wenn der FC Obermais zu Gast ist.

Eine positive Randerscheinung ist die Tatsache, dass die Corona-Maßnahmen beim Restart gut funktionieren. Es hat mit Sicherheit etwas Zeit gebraucht, bis sich alles eingependelt hat, doch jetzt läuft das Ganze zumeist reibungslos. Das ist auch ein gutes und wichtiges Zeichen für alle anderen Südtiroler Amateurfußball-Meisterschaften, die auf einen neuen Start im Sommer hoffen.
Oberliga: 5. Spieltag
St. Georgen – Levico (Sonntag, 16 Uhr)
Stegen – Obermais
Lavis – Vipo Trient
Die Tabelle
SP G U V TV P
1. Levico Terme 3 3 0 0 9:0 9
2. St. Georgen 3 3 0 0 7:2 9
3. Obermais 3 2 1 0 4:2 7
4. Stegen 4 1 0 3 3:4 3
5. Lavis 4 1 0 3 3:6 3
6. Gardolo 4 1 0 3 5:9 3
7. Vipo Trient 3 0 1 2 0:8 1

Schlagwörter: Fussball

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