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Neu in der 2. Amateurliga: SV Morter.

Drei Gruppen, vier Aufsteiger: Die Neuen in der 2. Amateurliga

Wie in allen anderen Ligen auch, steigen aus der 3. Amateurliga die Tabellenführer um eine Liga auf. Aus den drei Gruppen dürfen allerdings vier Mannschaften nach oben: Prad, Morter, Unterland Berg und Gossensaß. Wie kann das sein?

Gleich zwei Mannschaften steigen aus der A-Gruppe, dem sogenannten Vinschger Kreis, in die 2. Amateurliga auf. Weil Prad am Stilfser Joch und Morter zum Zeitpunkt des Corona-Abbruch punktegleich in Führung lagen, dürfen sich die beiden Vereine künftig eine Liga höher beweisen. Während die schnelle Rückkehr der Prader (mit dem Megasturm Martin und Jonas Gander) zu erwarten war, kann man das von Morter nicht unbedingt behaupten. Der Verein aus der Fraktion von Latsch bot Prad überraschend die Stirn und hat das direkte Duell sogar gewonnen.

Schnelle Rückkehr: Prad hat den sofortigen Wiederaufstieg geschafft.


Und deswegen war sich Prad-Trainer Karl Paulmichl lange Zeit nicht sicher, ob es mit dem Aufstieg klappt: „Nach dem ersten Interview von Verbandspräsident Tappeiner habe ich damit gerechnet, dass es nichts wird. Es gab keine klaren Regeln und wir mussten darauf hoffen, dass die Verantwortlichen Nägel mit Köpfen machen. Bevor es nicht schwarz auf weiß steht, kann man niemanden etwas glauben.“

Jetzt ist Paulmichl heilfroh, dass es mit der Rückkehr in die 2. Amateurliga geklappt hat. Die Ziele sind klar: „Zu aller erst, wollen wir die Mannschaft zusammenhalten und punktuell verstärken. Wenn wir es dann noch schaffen, dass wir defensiv sicherer stehen, sollten wir in der Liga gut mithalten können.“
Unterland Berg: Dem Favoriten ein Schnippchen geschlagen
In Kreis B hat Unterland Berg den Ambitionen von Algund (unterstützt von Obermais waren die Burggräfler der große Favorit auf den Aufstieg) einen Dämpfer verpasst. Trainer Ivano Albertin hat zwei Gründe für den Erfolg ausgemacht: „Wir haben sehr offensiven Fußball gespielt und im Schnitt vier Tore pro Partie erzielt. Das ist außergewöhnlich. Zudem hat uns Neuzugang Alessandro Aquino (er wurde beim FCS ausgebildet und hat u.a. mit Aurora Seriate in der Serie D gespielt; Anm. d. Red.) sehr weitergeholfen.“

Mit diesem Kabinenfoto feierte Unterland Berg die Herbstmeisterschaft. Dass es das Aufstiegsfoto sein würde, ahnte im November 2019 noch niemand.

Nach dem Aufstieg, der für Albertin nach den gezeigten Leistungen nicht überraschend kam, will man sich jetzt eine Liga höher beweisen: „Unser Ziel ist es, mit gutem Fußball in ruhigen Gewässern zu schwimmen.“
Gossensaß: Mit Studenten-Power zum Aufstieg
Aus der Gruppe C hat Gossensaß den Sprung in die 2. Amateurliga geschafft. Die Wipptaler lagen nach der Hinrunde denkbar knapp, mit einem Punkt Vorsprung vor Percha, an der Tabellenspitze. Künftig stellt sich die Mannschaft von Trainer Patrick Bugno neuen Herausforderungen – auch dank einer innovativen Kader-Idee. Viele Gossensaß-Spieler sind nämlich Studenten in Innsbruck und bringen Erfahrungen aus höheren Ligen mit, wie z.B. David Rauch (Ex-St. Pauls) oder Aaron Pellizzari (Ex-Bozner FC). Künftig kann die Studenten-Fraktion ihr Können in der 2. Amateurliga unter Beweis stellt.
Amateursaison 2019/20: Alle Südtiroler Aufsteiger
Landesliga: SV Stegen
1. Amateurliga: SV Riffian und Auswahl Ridnauntal
2. Amateurliga: SV Plaus, SV Schabs und SC Mareo
3. Amateurliga: SV Prad, SV Morter, Unterland Berg und SV Gossensaß

Autor: christian.staffler

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