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Bolzanopiani wurde hart abgestraft. © APA/afp / IAN KINGTON

Hohe Geldstrafe & viele Sperren: Hartes Urteil gegen Bolzanopiani

Zum wiederholten Male ist es bei einem Junioren-Spiel von Bolzanopiani zu unschönen Szenen gekommen. Nun hat der Sportrichter durchgegriffen und einige harte Strafen verhängt.

Zu den Vorfällen ist es im Junioren-Spiel gegen Klausen am 13. Oktober gekommen, wie der Sportrichter in seinem gut anderthalb Seiten langen Urteil am Donnerstag schrieb. Der Schiedsrichter sei demnach in der 22. und 24. Minute von mehreren Bolzanopiani-Spielern angegangen und bedroht worden. „Die minimalen Voraussetzungen der Sicherheit zur Weiterführung des Spiels waren nicht mehr gegeben“, heißt es im Rundschreiben. Der Unparteiische habe die Partie anschließend nur mehr pro forma weitergeführt.

Auch die Anhänger von Bolzanopiani haben dem Schiedsrichter laut Rundschreiben „gröbste und vulgärste Beleidigungen und schwere Drohungen zugerufen. Nach Spielende haben sie 'physischen Kontakt' mit den Fußballern von Klausen gesucht.“ Zudem sei zu Beginn der 2. Halbzeit eine Glasflasche in Richtung Spielfeld geworfen worden.

2500 Euro Geldstrafe
Bolzanopiani, das das Spiel gegen Klausen auf dem Platz mit 0:7 verloren hat, wurde vom Sportrichter nun hart bestraft. Insgesamt muss der Klub 2500 Euro Strafe bezahlen, 1000 Euro davon wegen des Verhaltens der Anhänger, die anderen 1500 Euro, weil die Junioren-Mannschaft von Bolzanopiani schon öfters negativ aufgefallen ist. „Leider muss man feststellen, dass es nicht das erste Mal ist, dass Spieler von Bolzanopiani Verhalten von unglaublicher Gewalt und Unsportlichkeit einnehmen und somit den tiefsten Punkt der Ungezogenheit, Flegelhaftigkeit und Arroganz dem Gegner und Schiedsrichter gegenüber erreichen und somit in den letzten zwei Spielen den Schiedsrichter veranlassten, das Spiel abzubrechen“, heißt es im Rundschreiben.

Außerdem darf Präsident Mauro Bertoldi bis zum 31. Dezember 2019 keine Verbandstätigkeiten mehr ausüben. Zu guter Letzt müssen zwei Juniorenspieler eine Sperre von sieben Partien absitzen, vier Akteure wurden dagegen für fünf Spiele gesperrt.

Autor: det

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