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Stefano Sonn, Trainer vom Kalterer SV, muss eine lange Sperre absitzen. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Kaltern-Trainer Sonn: 100 Tage gesperrt

Weil er nach einem verlorenen Match einen Schiedsrichter kontaktierte, ist Stefano Sonn zu einer langen Sperre verdonnert worden. Der Kaltern-Trainer verpasst beinahe die gesamte Hinrunde, sein Verein muss eine hohe Geldstrafe bezahlen.

Im November 2018 gastierte Albeins im Duell der Landesliga-Aufsteiger bei Kaltern. Die Eisacktaler gewannen das Match mit 2:1. Allerdings reklamierte Kaltern, dass Schiedsrichter Gian Marco Mattiello einen Gästespieler, trotz zweier Gelben Karten, nicht vom Platz geschickt hatte. Im Grunde ein technischer Fehler, den bei den Anhörungen aber weder Mattiello noch Gegner Albeins zugaben (nachzulesen im Verbandsrundschreiben vom 22. November 2018).

Da half es auch wenig, dass Kaltern den Schiedsrichter-Fehler auf Video hatte. Mit diesem versuchte Sonn nämlich, den Unparteiischen zu einem Eingeständnis seines Fehlers zu überreden. Über Facebook nahm Sonn Kontakt zu Mattiello auf, wo er seine Handynummer forderte, um ihm das Video über Whats App zuzusenden. Für das Sportgericht in Rom ein eindeutiger Versuch der Beeinflussung des Schiedsrichters.

Jetzt wurde Sonn, nachdem der Landesliga-Abstieg von Kaltern bestätigt wurde, für seine Aktion abgestraft. Der Trainer wurde für 100 Tage gesperrt. Damit verpasst Sonn fast die gesamte Hinrunde seiner Mannschaft. Die Sperre wird Mitte November auslaufen, dann ist die Hinrunde in der 1. Amateurliga zu Ende. Zudem muss der Kalterer SV eine Geldstrafe von 1200 Euro zahlen.

Autor: cst

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