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Naturns und Leifers werden sich heuer nicht mehr gegenüberstehen. © Dieter Runggaldier

Aus und vorbei! Amateursaison ist zu Ende

Das war’s für tausende Südtiroler Fußballer mit der Saison 2020/2021: Am frühen Mittwochabend wurde die Meldung bestätigt, dass sämtliche Südtiroler Meisterschaften unterhalb der Oberliga abgebrochen werden.

Seit Mitte Oktober ruht auf Südtirols Fußballplätzen der Sport. Und das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten auch nicht ändern. Bei einer Sitzung des Amateurverbands LND wurde am Mittwoch beschlossen, dass sämtliche Amateurmeisterschaften – mit Ausnahme der Serie D und der Oberliga – abgebrochen werden.


Südtirols Verbandspräsident Klaus Schuster bestätigte das am frühen Mittwochabend gegenüber SportNews. „Bei der Sitzung des nationalen Amateurligaverbandes wurde heute einstimmig beschlossen, dass von der Landesliga bis zur 3. Amateurliga nicht mehr gespielt wird. Die Meisterschaften werden abgebrochen und im Herbst wird bei null gestartet. Das gilt auch für die Jugendmeisterschaften.“

Oberliga-Restart: Viele Klubs sind dagegen
Somit ist die Oberliga die einzige Meisterschaft, die noch zu Ende gespielt wird. „Hier steht es den Teams frei, ob sie spielen wollen oder nicht“, so Schuster.

Die obersten beiden Amateurmeisterschaften wurden als nationales Interesse eingestuft, weshalb Serie D und Oberliga nicht vom Abbruch betroffen sind. Aber: Zahlreiche Klubs aus der Oberliga haben sich in den letzten Tagen gegen eine Wiederaufnahme der Meisterschaft ausgesprochen. Lediglich sechs Vereine, darunter St. Georgen und Obermais, möchten im Frühjahr wieder Meisterschaftsspiele bestreiten.

Es ist deshalb so gut wie sicher, dass die Oberliga wenn dann nur mit einem dezimierten Teilnehmerfeld beendet wird. Wie der Modus aussehen wird, ist noch nicht klar. Als Re-Start-Datum wurde der 18. April ins Auge gefasst – immer unter der Voraussetzung, dass genügend Mannschaften teilnehmen. „Wobei wir uns über das Minimum an Teams noch einigen müssen“, so Schuster.

Weil das Hygienekonzept der Serie D übernommen wird, müssten sich die teilnehmenden Teams wöchentlich Coronatests unterziehen. „Das Land hat uns in finanzieller Hinsicht eine Zusage gegeben. Am Finanziellen soll es also nicht scheitern“, gibt sich Schuster optimistisch.

Autor: det/cst

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