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Obermais-Stürmer Matthias Bacher trifft am Sonntag auf seinen Ex-Klub. © Dieter Runggaldier

Matthias Bachers besonderes Wiedersehen

Am Sonntag kommt es in der Oberliga zu einem echten Knüller: Auf der Lahn empfängt Obermais den Serie-D-Absteiger St. Georgen. Für einen Spieler ist dieses Duell etwas ganz Spezielles.

Matthias Bacher hat in den letzten beiden Jahren nämlich für die Jergina gespielt. 2017/18 schrieb er mit St. Georgen ein Stück Südtiroler Fußballgeschichte, als man sich den nationalen Italienpokal sichern konnte. „Das ist natürlich die schönste Erinnerung, wenn ich an meine Zeit im Pustertal zurückdenke“, erklärt der Angreifer.

Matthias Bacher spielte 2 Jahre lang für St. Georgen (Foto: Griessmair).

Im Sommer dieses Jahres hat Bacher aber entschieden, wieder näher an seinen Heimatort Naturns zurückzukommen. „Mich hat es einfach heimgetrieben, wieder zurück zur Familie und den Freunden“, so der Stürmer, der in Obermais seinen neuen Verein gefunden hat. Mit den Blau-Weißen gab es bisher 2 Niederlagen und einen Sieg – kein glanzvoller Auftakt für den letztjährigen Vize-Meister. Bacher hat seine Qualitäten jedoch schon unter Beweis gestellt und insgesamt 4 Treffer auf dem Konto. „Unser Ziel bleibt es, am Ende der Meisterschaft im vorderen Mittelfeld der Tabelle zu stehen. Ich glaube, das Zeug dafür haben wir“, gibt sich der Stürmer kämpferisch.
Großer Konkurrenzkampf ein Vorteil
Obermais gilt heuer als Verein für die Top 3 – auch aufgrund des Bomben-Angriffs, in dem neben Bacher auch Spieler wie Daniel Lanthaler, Dennis Malleier, Claus Drescher oder Theo Pamer zu finden sind. „Wenn die Konkurrenz groß ist, gibt jeder ein bisschen mehr, um sich den Stammplatz zu sichern. Ich sehe es deshalb als großen Vorteil an, im Angriff so gut bestückt zu sein.“ Vor allem auch, weil Trainer Luca Lomi einen sehr offensiven Fußball spielen lässt.

Jetzt will sich Bacher aber erst einmal auf das Spiel vom Sonntag konzentrieren. Auf wen er sich von seinen Ex-Teamkollegen von St. Georgen am meisten freut? „Schwer zu sagen. Eigentlich auf alle“, schmunzelt Bacher. Und auf wen die Obermaiser besonders Acht geben müssen? „Ich denke, speziell auf Martin Ritsch. Er ist im Mittelfeld ein grandioser Spieler und extrem torgefährlich.“

Autor: det

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