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Der Jubel über den Ausgleichstreffer von Stegen. © David Laner

Nach Stegen-Platzverweis: „Sind zufrieden mit dem Punkt“

Nach einer äußerst umkämpften Partie am Samstag trennen sich Stegen und Obermais mit einem 1:1-Unentschieden. Mit dem Ergebnis kann man laut eigener Aussagen auf beiden Seiten leben. (Hier geht's zum Spielbericht)

„Das war sicher eines der schwächeren Spiele von uns“, räumt Unterhofer Werner, sportlicher Leiter von Stegen, gegenüber SportNews ein. Das Derby vom Mittwoch hätte noch in den Beinen gesteckt, darüber hinaus hätte man auch einige Verletzungen kompensieren müssen.


Die Notbremse des Verteidigers Falkensteiner Alexander führte dazu, dass Stegen die Partie ab der 48. Minute nur noch zu zehnt bestreiten konnte. Gerade deswegen würde der Punktgewinn in Ordnung gehen: „Mit dem 1:1 können wir ganz gut leben.“ Man habe intelligent verteidigt und auf die Konterchancen gewartet, die sich bietenden Gelegenheiten konnten sie jedoch nicht nutzen.

Spielbestimmendes Obermais belohnt sich nicht
Auf Seiten von Obermais hatte man sich bereits vor dem Spiel auf eine schwierige Begegnung vorbereitet. „Sie haben wie erwartet gekämpft und geackert“, kommentiert FCO-Kapitän Lukas Höller das Spielgeschehen. Bis zum Tor sei es ein ausgeglichenes Spiel gewesen. Die Feldüberlegenheit habe der FCO innegehabt, mit dem Tor wurde das Auftreten noch spielbestimmender.

Den Ausgleich hätte Höller laut eigener Aussage selbst klären können, wenn nicht sogar müssen. „Ich konnte nicht konsequent klären. So gehen wir mit einem komplett unnötigen 1:1 in die Pause.“

Dass man im Anschluss trotz zahlenmäßiger Überlegenheit nicht den Deckel draufmachen konnte, sieht der Mannschaftskapitän von zwei verschiedenen Perspektiven: „Auf der einen Seite können wir schon zufrieden sein.“ Vor allem der Rhythmus sei nach der langen Wettbewerbspause eine große Herausforderung. Darüber hinaus hob Höller den noch jungen Kader hervor, weshalb das Unentschieden auch in Ordnung ginge.

Der Spielverlauf nage aber trotzdem an ihm, zumal man das Gegentor verhindern hätte müssen. „Wenn man das Spiel so betrachtet, hätten wir schon noch den Lucky Punch machen müssen.“
Wichtige Regeneration vor nächstem Gradmesser
In Hinsicht auf das kommende Spiel gegen St. Georgen gibt sich Höller kampfeslustig: „Wir laden niemanden ein, um Punkte mitzunehmen. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen.“ Nun stehe die Regeneration im Fokus, um am kommenden Mittwoch wieder angreifen zu können.

Schlagwörter: Fussball

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