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LND-Präsident Cosimo Sibilia stellte das 59. Regionenturnier in Meran vor. © DLife/RM

So wird das Regionenturnier in Südtirol

In einem stilvollen Ambiente (im Meraner Stadttheater) und mit einer Vielzahl an Prominenz (u.a. LND-Präsident Cosimo Sibilia und Extrembergsteiger Reinhold Messner) wurde am Freitag das 59. Regionenturnier vorgestellt. Ausgetragen wird es vom 25. April bis 1. Mai 2020 in fünf Südtiroler Städten und deren Umgebung.

Das Regionenturnier zählt alljährlich zu den Highlights des Amateurfußballs in ganz Italien. Zwar konnte eine Südtiroler Auswahl noch nie einen Titel erringen, doch bei den letzten Ausgaben des prestigeträchtigen Turniers spielten die Mannschaften des Regionalkomitees Bozen, wie die Südtiroler Teams offiziell heißen, stets wichtige Rollen. Vor allem die Frauenmannschaft war immer wieder für eine Überraschung gut und schied im Vorjahr erst im Halbfinale aus.

Präsident des Südtiroler Fußballverbandes: Paul Georg Tappeiner. © DLife/RM

26 Spielplätze, 77 Teams, 2000 Teilnehmer
2020 ist das Regionenturnier, das in der Vergangenheit eine Plattform für spätere Weltmeister (u.a. Fabio Grosso, Massimo Oddo) war, in fünf Südtiroler Städten zu Gast. Gespielt wird auf 26 Sportplätzen in Sterzing, Brixen, Bruneck, Bozen und Meran und zu 90 Prozent auf Naturrasen, wie der dafür Zuständige Andreas Canal berichtete. Die Finalspiele werden in der Kurstadt Meran – im Combi-Stadion und am Viehmarktplatz – über die Bühne gehen.
„Extrembergsteigen ist zu gefährlich. Besser ist, die Jugendlichen spielen Fußball.“
Alpin-Legende Reinhold Messner

Teilnehmen werden alle Regionen Italiens mit insgesamt 77 Mannschaften und fast 2000 jungen Fußballern und Trainer. Der Amateurfußballverband LND steht dabei nicht nur für Fußball, wie Präsident Sibilia erläuterte: „Bei solchen Veranstaltungen geht es um Sport, aber auch um Kultur und ein soziales Miteinander.“
Gruppen ausgelost – Fink als Südtiroler Testimonial
Eigens für das 59. Regionenturnier in Südtirol haben die Studenten der Design-Universität Bozen ein Logo kreiert. Es zeigt ein stilisiertes Murmeltier, das auch im Maskottchen wiederzuerkennen ist. Dessen Name kann über ein Online-Voting auf der Social-Media-Plattform Facebook bestimmt werden.

Miss Südtirol Katia Bettin spielte im Stadttheater von Meran die Losfee. © DLife/RM

Ein besonderer Anlass im Puccini-Stadttheater war es, als die Gruppen des Regionenturniers ausgelost wurden. Das ist bisher noch nie im Rahmen einer Präsentation passiert. Miss Südtirol und Losfee Katia Bettin hat den Südtiroler Teams die Gegner Sizilien, Venetien und Abruzzen beschert. Eine jede Mannschaft wird von einem Testimonial präsentiert – darunter einige sehr prominente Namen. Südtirol hat sich für FCS-Kapitän Hannes Fink entschieden, Kalabrien für Sassuolo-Profi Domenico Berardi, die Lombardei für Weltmeister Giuseppe Bergomi und Sardinien für Cagliari-Legende Daniele Conti.

Autor: cst

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