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Der Star der Liga: Michael Cia. © DLife / Groppo

St. Georgen | Mit Star-Ensemble auf Titeljagd

Nach dem Abstieg aus der Serie D wagt St. Georgen einen neuen Anlauf in der Oberliga. Dort wird es im Brunecker Stadtviertel ein wahres Star-Ensemble zu sehen geben.

Obwohl mit Matthias Bacher und Thomas Piffrader zwei große Stützen weggefallen sind, stellt St. Georgen eine Mannschaft, die um den Titel mitspielen kann. Die Neuzugänge Philipp Bachlechner (er kommt nach vielen starken Jahren bei Bruneck zu den Jergina) und Philipp Piffrader (Stegen) bringen Oberliga-Niveau mit, genauso wie Rey Volpato, der in seinem Lebenslauf eine Vergangenheit als Juventus-Spieler vermerkt hat. Weil auch der Stamm der Mannschaft um Roland Harrasser, Benjamin Althuber, Gabriel Brugger, Martin Ritsch, Philipp Schwingshackl und Michael Cia bestätigt wurde, zählt St. Georgen heuer zu den heißesten Anwärtern auf den Titel. Druck will man sich im Pustertal aber keinen machen: Ziel ist es, vorne mitzuspielen, jedoch ohne Aufstiegszwang.

Der Trainer: Patrizio Morini

Patrizio Morini, Trainer-Ikone von St. Georgen (Foto: Griessmair).

Patrizio Morini braucht nicht eigens vorgestellt werden. Der Trainer ist eine Ikone in Südtirols Fußball-Landschaft und seit einem Jahrzehnt bei St. Georgen tätig. Spieler, Gegner, Liga – das kennt Pat alles wie seine eigene Westentasche. Und: Wer Morini kennt, der weiß, dass er auch heuer wieder ganz vorne mitmischen will und auch wird.
Der wichtigste Neuzugang: Rey Volpato
Rey Volpato ist der wichtigste Neuzugang von St. Georgen, gleichzeitig aber auch eine Wundertüte. In seiner Jugend hat der bullige Angreifer bei Juventus gespielt und brachte es in seiner Karriere auf 26 Serie-A-, 53 Serie-B- sowie 2 UEFA-Cup-Spiele. Seine Visitenkarte ist also mehr als nur vielversprechend. Ob Volpato, der nach vielen Verletzungen zuletzt in der Oberliga von Venetien gespielt hat, auch im rauen Norden von Italiens Fußballwelt einschlägt?
Der schwerwiegendste Abgang: Thomas Piffrader

Flügelflitzer Thomas Piffrader (Foto: Perathoner).

Dieser Abgang tut St. Georgen besonders weh – sei es vom fußballerischen als auch vom menschlichen. Thomas Piffrader gilt als torgefährlicher Flügelflitzer, der in der Kabine der Stimmungsmacher war und immer für gute Laune gesorgt hat. Nach einer von Verletzungen geprägten Serie-D-Saison will Piffrader nun etwas kürzer treten und spielt künftig für Kiens in der 1. Amateurliga.
Der Schlüsselspieler: Michael Cia
Mit Rey Volpato landete St. Georgen einen großen Transfercoup. Fast genauso spektakulär war auch die Bestätigung von Michael Cia: Südtirols einst größtes Fußballtalent hat in seiner Karriere 246 Serie-C- und 50 Serie-B-Spiele absolviert und war im vergangenen Winter zu St. Georgen in die Serie D gewechselt. Nun geht der Mittelfeldspieler, der mittlerweile als Bankangestellter in Leifers arbeitet, mit den Jergina den Weg in die Oberliga und ist dort der große Star der Oberliga.


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In der großen SportNews -Amateurfußball-Vorschau werden in den nächsten Wochen alle Ligen und Mannschaften unter die Lupe genommen. Sie ist die perfekte Ergänzung zum Fußball-Radius 2019/2020, der am 29. August mit allen Kadern, Prognosen und Spielplänen erscheinen wird.


Bereits vorgestellt:
SV Lana
FC St. Martin Moos
FC St. Pauls
Bozner FC
FC Obermais
SV Tramin

Autor: det

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