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Gabriel Vecchio traf in der Rückrunde nach belieben. 13 Mal netzte der Ulten-Stürmer ein. © M. Dorn (2)

1. Amateurliga | Viel Spannung und Ungewissheit im Westen

In Gruppe A der 1. Amateurliga tummeln sich haufenweise starke Mannschaften. Doch wer schafft am Ende den Sprung in die Landesliga? SportNews blickt auf die Meisterschaft voraus.

Die Favoriten
Nach dem Meistertitel von Salurn startet Kaltern aus der Pole-Position. Der Vorjahreszweite geht beinahe unverändert in die neue Saison. Von St. Pauls ist Renè Andergassen gekommen, zudem eiste man von Sarntal den flinken Stürmer Armin Stuefer los, dafür hat sich Angreifer Alex Gius zu Nals verabschiedet. Trainer Patrick Fliri kann auf die starke Abwehr um Georg Dissertori und Torhüter Daniel Iardino zählen. Vorne wirbelt Thomas Debelyak, der im Vorjahr 17 Tore erzielt hat. Neben den Überetschern zählen Absteiger Riffian Kuens und Nals zum Favoritenkreis.

Kaltern will auch heuer viel Grund zum Jubeln haben.

Letztere haben mit Stefano Sonn einen neuen Trainer und können weiterhin auf die Malleier-Brüder im Sturm zählen. Riffian Kuens muss sich nach dem Landesliga-Abstieg rehabilitieren, konnte aber sämtliche Leistungsträger halten. Mit Andreas Nischler (von Partschins) spielt einer der besten Torhüter der Liga künftig am Fuße des Passeiertals.
Die Herausforderer
Schlern hat eine komplett verkorkste Rückrunde hinter sich. Mit den Verpflichtungen von Stefano Betteto (Meran) und Willy Amofah (Terlan) hat man zwei starke Spieler geholt. Allerdings verlor man mit Moritz Karbon (zum SSV Brixen) einen herausragenden Defensivspieler. Ob es für ganz vorne reicht? Abwarten.

Willy Amofah (r.) spielt jetzt für Schlern. © Dieter Runggaldier

Dasselbe gilt für Gargazon, das einen gewaltigen Umbruch hinter sich hat. Neu-Trainer Pauli Cassin ist ein erfahrener Mann. Künftig kann er auf die Dienste von Gianluca und Daniel Corea (beide von Tirol) oder einer ganzen Fraktion an neuen Spielern von Oberligist Lana zählen. Viel Kampfkraft und Erfahrung wirft Schluderns in den Ring. Die Vinschger können weiterhin auf Youssef Offensivgeist Loubadi zählen. Der FC Meran ist nach der Fusion mit Olimpia Meran eine Wundertüte. Für ganz vorne dürfte es nicht reichen, Überraschungen sind aber immer drin.
Der Abstiegskampf
Im Vorjahr war die halbe Liga in den Abstiegskampf verstrickt. Das wird wohl auch heuer so sein. Auf dem Papier fällt keine Mannschaft so richtig ab. Ulten hat ein Trainerdesaster hinter sich, ist personell aber gut aufgestellt. Eigentlich sollte Goran Cekic nach einer bärenstarke Rückrunde bleiben, doch wenige Tage vor dem Trainingsauftakt verschwand er in Richtung Nordtirol. Walter Pixner, der als Cheftrainer lange Zeit nicht in Erscheinung getreten ist, übernahm. Goalgetter Gabriel Vecchio (13 Rückrundentore) ist mit an Bord.

Neu in Tirol: Andreas Tschöll. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Tirol hat ebenfalls einen neuen Trainer (Andreas Tschöll) und viele neue Gesichter. Dasselbe gilt für Plaus, das Hannes Köllemann an der Seitenlinie stehen hat. Aldein Petersberg muss sich mit Andreas Viehweider (lange Zeit Co-Trainer unter Hugo Pomella in Tramin) neu beweisen. Aufsteiger Prad und Haslach, das sich erst im Playout rettete, müssen sich ebenso nach hinten orientieren. Erstere verloren Topstürmer Jonas Gander an Landesligist Latsch.
Der Toptransfer
Schlern hat mit Willy Amofah eine der schillerndsten Figuren im Südtiroler Fußball geholt. Der Ghanaer kommt von Terlan und ist sportlich eine Granate – zumal Amofah vielseitig einsetzbar ist. Bei Obermais war er in der Oberliga einer der besten Außenverteidiger der Liga, bei Terlan netzte er als Stürmer verlässlich ein.

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