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Voller Körpereinsatz: Samuel Rohregger (rechts), eigentlich Eishockey-Goalie von IHL-Klub SV Kaltern, schmeißt sich in einen Zweikampf. © T. Debelyak

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Voller Körpereinsatz: Samuel Rohregger (rechts), eigentlich Eishockey-Goalie von IHL-Klub SV Kaltern, schmeißt sich in einen Zweikampf. © T. Debelyak

Am Morktplotz: Kreative Namen und frostige Sandplatzhelden

Der Morktplotz geht in die nächste Runde. Am Mittwoch standen 16 Duelle auf dem Programm. Die zahlreichen Zuschauer bekamen dabei harte Duelle, Traumtore und Mannschaften mit kreativen Teamnamen zu sehen.

GRUPPE C

Wer den Mythos Morktplotz in 30 Sekunden erklärt haben möchte, sollte sich eine Szene aus dem Spiel zwischen dem FC Hefecola und dem FC Ludo ansehen. Nachdem der FC Hefecola in Rückstand geraten war, drosch Jakob Schmid den darauffolgenden Anstoß von der Mittellinie aus derart in die Maschen, dass selbst Roberto Carlos kurz anerkennend genickt hätte. Nur Sekunden später bekam er die Tücken des Morktplotzes so richtig zu spüren. Oder Schmid hatte von seinem Ausgleichstreffer noch etwas zu viel Kraft im Fuß übrig. Anders ist kaum zu erklären, warum er den Ball freistehend aus einem Meter deutlich übers Tor setzte.


Wir hoffen, dass der FC Hefecola diese Erfahrungen bei der nächsten Ausgabe für sich zu nutzen weiß, sie mussten nämlich bereits gestern ihre Koffer packen. Der FC Ludo darf sich hingegen über Platz 3 freuen.

Probiert es akrobatisch: Alessio Piz. © T. Debelyak

Probiert es akrobatisch: Alessio Piz. © T. Debelyak


Noch besser lief es für den dritten Newcomer in der Runde: Dass Bayer Leverbusen angesichts des Mannschaftsnamens interessierte Blicke auf sich zieht, war abzusehen. Einen bleibenden Eindruck hinterließen sie aber nicht aufgrund ihrer Oberweiten, sondern wegen ihres fußballerischen Talents. Sie ließen sogar LeifersBet, die immerhin auf eine Halbfinalteilnahme zurückblicken können, knapp hinter sich und holten sich den Gruppensieg.

Eher im Sparmodus unterwegs war hingegen GASSS. Sie holten nur einen Punkt, weil es sich um die einzige Fünfergruppe des Turniers handelt, reichte der Tank dennoch fürs Weiterkommen.

1. Bayer Leverbusen 10
2. LeifersBet 10
3. FC Ludo 6
4. GASSS 1
5. FC Hefecola 1

GRUPPE D

Der Morktplotz wirbt bekanntlich mit dem Slogan: „Auf dem Rasen kann's jeder.“ Für die FC Forellen müsste dieser allerdings leicht angepasst werden. „Auf dem Eis kann's jeder“, könnte man meinen. Dass die Kalterer Eishockeyspieler aber auch auf dem Sandplatz eine gute Figur machen, bewiesen sie mit dem Gruppensieg eindrucksvoll. Glück für die Zuschauer: Der Sommer sorgt in St. Pauls normalerweise nicht für Eisbildung. Die Forellen müssen ihre Ausflüge auf den Morktplotz also wohl oder übel fortsetzen.

Der junge Paulsner Noah Weinreich (Fuiertuifl) beim Abschluss. © T. Debelyak

Der junge Paulsner Noah Weinreich (Fuiertuifl) beim Abschluss. © T. Debelyak


Zufrieden dürfen auch die Viertelkickerz aus dem Eisacktal sein. Mit Alex Braunhofer hatten sie einen Spieler in ihren Reihen, der mehr Einfluss auf das Abschneiden seiner Mannschaft hatte, als Donald Trump auf die FIFA. Dreimal schob er den Ball über die Torlinie und hatte damit entscheidenden Anteil am Gruppensieg.

Ebenso eine Runde weiter sind die Paulsner Fuiertuifl. Die Lokalmatadoren wurden dabei von einer eigenen Fankurve gepusht, die auch noch passende Trikots trugen. Egal was auf sie am Finaltag zukommt, über einen besseren Support als bei einem gewissen Dosenclub aus Sachsen dürfen sie sich jetzt schon freuen.


1. FC Forellen 6
2. Viertelkickerz 4
3. Paulsner Fuiertuifl 4
4. Eintracht Vollsuff 3

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