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Matthias Siller hütet künftig das Tor der Auswahl Ridnauntal. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Auswahl Ridnauntal: Mit Oberliga-Knowhow und einer Vision

Landesliga-Klub Auswahl Ridnauntal hat ein ereignisreiches Fußballjahr hinter sich. Nun wollen die Wipptaler mit teils prominenten Neuzugängen wieder angreifen.

Nach elf Spielen hielt die Auswahl Ridnauntal in der vergangenen Landesliga-Saison mit nur drei Punkten die rote Laterne in der Hand. Das ist die Bilanz eines Absteigers. Doch dann ging ein wundersamer Ruck durch die Mannschaft von Matthias Markart: Plötzlich lief es. Vor allem in der Rückrunde spielten die Wipptaler groß auf und tüteten den Klassenerhalt schlussendlich souverän ein.


Nun gibt es jedoch einen sanften Umbruch bei den Ridnaunern. Trainer Markart, der die Auswahl binnen zwei Jahren von der 2. Amateurliga in die Landesliga geführt hat, legt eine Pause ein. Seinen Posten übernimmt mit Rene Rella ein bekannter Name in Südtirols Fußball-Szene: Der Sterzinger betreute in seiner noch jungen Trainer-Laufbahn bereits Oberliga-Klub SSV Brixen. Ihm zur Seite steht Patrick Bacher: Der Mittelfeldspieler – Jahrgang 1986 – war bis zum Juni noch selbst Spieler, hat seine Karriere nun jedoch beendet.

Zwei Hochkaräter kommen aus Brixen
Auch spielermäßig hat sich im Ridnauntal etwas getan. Stürmer Patrick Graus hat sich in Richtung Natz verabschiedet, Alex Kerschbaumer (er wohnt in Innsbruck) wird ebenfalls nicht mehr dabei sein. Dafür haben es die Neuzugänge in sich: Vom SSV Brixen konnten mit Matthias Siller und Armin Blasbichler zwei Spieler losgeeist werden, die Oberliga-Qualitäten haben. „Armin wohnt in Wiesen und Matthias im Jaufental. Beide haben gesagt, dass sie längerfristig bei uns bleiben wollen“, erklärt Kurt Eisendle, der Präsident der Auswahl Ridnauntal.

Luca Montalto spielt künftig für die Auswahl Ridnauntal. © Robert Perathoner


Ebenfalls neu dabei ist Luca Montalto, der zuletzt bei Freienfeld gespielt hat. Tobias Wurzer und Andre Hochrainer wurden unterdessen reaktiviert. „Unser Ziel ist es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Längerfristig wollen wir uns so aufstellen, dass wir uns in der oberen Tabellenhälfte etablieren. Das ist unsere Vision“, so Eisendle.

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