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Jahrelang wurde in St. Martin vor dieser Tribüne gespielt. Nun wurde die Sportanlage grundsaniert. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Bei St. Martin ist viel los – auf und neben dem Platz

Traditionsklub St. Martin Moos zählte heuer zu den Geheimfavoriten der Landesliga. Mit der Titelentscheidung hatten die „Mortiner“ aber nichts zu tun. In der nächsten Saison wird es einige Veränderungen geben – nicht nur in der Mannschaft.

St. Martin Moos wird die Landesliga-Meisterschaft aller Voraussicht im vorderen Mittelfeld abschließen. Keine schlechte Saison, doch es wäre auch mehr drin gewesen. Zuletzt war bei den Passeirern die Luft draußen, wie drei Niederlagen in Folge beweisen. Mit den Gedanken ist man beim Traditionsklub schon bei der nächsten Saison, für die es schon jetzt einige Neuigkeiten gibt.


Das größte Novum betrifft aber weder einen Spieler, noch den bestätigten Trainer Paolo Goisis, sondern den Fußballplatz in St. Martin. „Die neue Sportanlage ist fertig und wird am 17. Juni eingeweiht“, ist Alex Hofer, der sportliche Macher der „Mortiner“, überglücklich. „Vor Corona waren die Bauarbeiten losgegangen. Die Tribüne wurde dabei komplett erneuert und überdacht. Die Kabinen sind genauso wie die Sportbar neu und auch ein neuer Rasen wurde verlegt. Es ist ein wahres Schmuckkästchen.“

So sieht die neue Sportanlage in St. Martin von Außen aus.


Über mehrere Jahre erstreckten sich die Bauarbeiten für die hochmoderne neue Sportanlage, deshalb spielten die Passeirer zuletzt immer auf dem Kunstrasenfeld. „Wir haben lange für das neue Stadion gekämpft, um genau zu sein 15 Jahre lang. Jetzt wurde es realisiert“, ist die Freude bei Hofer riesig.
Jan Pichler als Königstransfer
Auf der neuen Sportanlage soll ab der kommenden Saison auch wieder spitzenmäßiger Amateurfußball geboten werden. Denn es ist kein Geheimnis, dass St. Martin Moos früher oder später wieder in die Oberliga zurückwill. Für die kommende Spielzeit gibt es jedenfalls schon einige Neuigkeiten. So kommt mit Jan Pichler ein Top-Mittelfeldspieler zurück. Er war im vergangenen Sommer zum Nachbarverein SC Passeier gewechselt, will es nun aber wieder in St. Martin wissen.

Jan Pichler spielt künftig wieder für St. Martin Moos. © SC Passeier / Helmut Gufler


Neu mit dabei sind auch drei verheißungsvolle Talente. Alessandro Bertuolo (Jahrgang 2002) hat heuer beim Bozner FC seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt und sechs Oberliga-Treffer erzielt. Er soll in St. Martin den zu Partschins abgewanderten Maximilian Lanthaler (11 Tore) ersetzen. Von Eppan kommt zudem der Spielmacher Elia Margoni (Jahrgang 2003), während man von Voran Leifers den Mittelfeldspieler Daniel Bordoni (Jahrgang 2001) loseisen konnte.
Saltuari ist ein Fragezeichen
Seine weiteren Leistungsträger konnte St. Martin Moos halten, darunter auch Marco Baggio, der mit 13 Toren eine überragende Saison spielt. Auch Moritz Tschöll, mit 12 Toren die Entdeckung der Saison, bleibt seinem Verein treu. Dafür steht hinter Martin Saltuari ein dickes Fragezeichen: Der Ausnahmekönner mit Profi-Erfahrung wird aus beruflichen Gründen kürzertreten. „Wir hoffen, dass er uns als Jolly erhalten bleibt“, erklärt Alex Hofer. Nicht mehr dabei ist Dennis Trompedeller, der ab September für ein Jahr nach Australien auswandert.

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