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Berndt Mair (links) war vier Jahre lang Trainer von Sexten. © Social Media / AFC Sexten

Berndt Mair: Sexten-Abschied und „Palleggi“ mit Jannik Sinner

Berndt Mair zählte früher zu den bekanntesten Fußballern Südtirols. Mittlerweile ist der Olanger im Trainergeschäft tätig. Nun ging sein Engagement bei Sexten (2. Amateurliga) zu Ende. Eine besondere Anekdote aus dieser Zeit betrifft auch Jannik Sinner.

Als Stürmer hat Berndt Mair in vielen Orten Südtirols seine Tore geschossen. Er spielte für den SSV Bruneck, für Bozen 96, Brixen, Stegen und auch lange Zeit für St. Georgen. Für die Verteidiger war er stets ein unangenehmer Gegenspieler, weil er nicht nur auf jeden Ball ging, sondern immer wieder mal aneckte. Mittlerweile ist der Pusterer im Trainer-Business gelandet. Dort betreute er vier Jahre lang den 2.-Amateurliga-Klub Sexten, von dem er sich nun verabschiedet.


„Es ist die Zeit gekommen“, sagt Mair und ergänzt: „Der Verein ist echt super, man kann in Ruhe arbeiten. Wir haben uns in den letzten vier Jahren auch toll entwickelt, einige junge Spieler haben große Schritte nach vorne gemacht.“ So wird etwa Keeper Marcel Villgratner künftig bei Stegen in der Oberliga spielen, während Jonas Happacher zu Bruneck in die Landesliga wechselt.

Ball-Jonglieren mit Jannik Sinner
Mit der sportlichen Entwicklung ist Mair zufrieden. „In meinem ersten Jahr haben wir gegen den Abstieg gespielt, mittlerweile konnten wir uns im Mittelfeld stabilisieren. Heuer wurden wir mit 35 Punkten Sechster.“

Jannik Sinner (letzte Reihe in grünem Outfit) stattete den Sextner Spielern einen Besuch ab.


Eines der Highlights der Saison ereignete sich nicht auf dem Fußballplatz, sondern außerhalb. Ende November stattete nämlich Tennis-Star Jannik Sinner seinem Heimatverein einen Besuch ab. „Er schaute beim Spiel gegen Taisten/Welsberg zu und kam dann kurz in die Kabine. Im Dezember haben wir dann einmal in der Halle ein Training abgehalten, da ist er auch vorbeigekommen und hat ein paar 'palleggi' mit uns gemacht. Anschließend ging er mit uns eine Pizza essen. Das ist wirklich ein toller junger Sportler“, meint der Trainer.

Wie seine persönliche Zukunft aussieht, weiß Mair noch nicht. „Ich kann mir vorstellen, auch mal eine Pause zu machen. Wenn aber das richtige Angebot kommt, dann werde ich mir das natürlich gut überlegen“, schließt der ehemalige Stürmer ab.

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