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Die Obermaiser Pokalhelden werden von ihren Fans gefeiert. © chm

Der FC Obermais krönt sich zum Pokalsieger

Der FC Obermais hat seiner ruhmreichen Vereinsgeschichte ein weiteres besonderes Kapitel beigefügt: Die Meraner krallten sich am Samstagnachmittag in Auer vor mehr als 500 Zuschauern den Südtiroler Oberliga-Pokal.

Blau-Weiß gegen Blau-Weiß: Unter diesem Motto stand das Finalspiel im Südtiroler Oberliga-Pokal. Hier der FC St. Pauls, der in Auer sein siebtes Finalspiel in den letzten 18 Monaten bestritt. Da der FC Obermais, der sich nach einer Hinrunde mit vielen Auf und Abs unbedingt dieses Erfolgserlebnis krallen wollte. Am Ende sollte den Meranern das gelingen: Sie behielten gegen St. Pauls mit 3:0 die Oberhand.


Zum Matchwinner avancierte dabei ein Akteur, der bei den Obermaisern zu den großen Gewinnern der Hinrunde zählt. Tobias Pföstl, in diesem Sommer von Schenna an die Lahn gewechselt, hatte mit einem Doppelpack einen Bärenanteil am Sieg der Meraner. Bereits vor zwei Wochen war der 24-Jährige im Duell gegen den Erzrivalen Naturns mit zwei Toren der Mann des Spiels gewesen.

Eine Spielszene in Auer.


Entscheidend in diesem Pokalfight war aber auch die 56. Minute, als Pauls-Stürmer Jonas Clementi mit der Roten Karte vom Feld musste. Cementi und Obermais-Verteidiger Alex De Biasi stiegen bei einem Kopfballduell an der Mittellinie in die Höhe, der Obermaiser bekam den Ellbogen des Paulsner Stürmers ab und für Schiedsrichter Kola von der Sektion Meran war die Situation klar: Rote Karte für Clementi. Es war dies der erste Aufreger des Matches, nachdem die erste Halbzeit weitgehend ereignislos geblieben war.

Obermais-Kapitän trifft mit Fallrückzieher

Dafür ging nach der Roten Karte die Post ab. Es dauerte nur fünf Minuten und Obermais ging in Führung. Ein Direktschuss von Tobias Pföstl, der zuerst auf der Unterkante der Querlatte landete und von dort ins Tor ging, brachte die Obermais-Fans in Ekstase. Die Meraner rochen nun Lunte und legten nach: Mit einem Fallrückzieher im Strafraum gab FCO-Kapitän Lukas Höller St.-Pauls-Torhüter Passarella das Nachsehen. In der 76. Minute fiel die Entscheidung. Matteo Timpone spielte auf rechts zu Timothy Prinoth, dieser flankte das Leder in die Mitte, wo am zweiten Pfosten Pföstl lauerte und zum 3:0 einschoss. In der Nachspielzeit hatte Noel Schwellensattl noch das 4:0 auf dem Fuß, das wäre aber auch zu viel des Guten gewesen.

Die Paulsner Spieler versammelten sich nach der Niederlage.


Am Samstag, 16. Dezember um 14.30 Uhr trifft Pokalsieger Obermais in Leifers auf Levico. In diesem Endspiel geht es um den regionalen Titel. Der Sieger dieses Finalspiels qualifiziert sich für die nationale Phase im Frühjahr.

Finale des Südtiroler Oberligapokals

St. Pauls – Obermais 0:3

St. Pauls:
Passarella, Gabriel Degasperi, Ohnewein, Philipp Degasperi (ab 86. Arman), Gambato, Rohrer, Pecoraro (ab 76. Schweigkofler), De Vito (ab 68. Hofer), Clementi, Donadio (ab 58. Mair), Larcher (ab 50. Recla)

Obermais: Tenderini, Höller, Prantl (ab 58. Jamai), Tschöll, De Biasi, Ghiotti, Pföstl (ab 84. Schwellensattl), Klotzner (ab 58. Sonnenburger), Prinoth, Ciaghi (ab 76. Hasa), Timpone (ab 76. Luther)

SR: Kola (Meran)

Tore: 0:1 Pföstl (61.), 0:2 Höller (70.), 0:3 Pföstl (76.)

Rote Karte: Clementi (St. Pauls/56.)

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