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Stehen sich am Samstag in Bozen gegenüber: Philipp Schwingshackl und Fabio Donadio (r.). © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Der krönende Abschluss einer erfolgreichen Idee

Zwei Oberligisten bietet sich die Chance, eine gute Saison zu krönen. Der Südtiroler Landesverband hat sich profilieren können. Die Vorschau zum Pokalfinale (Samstag, 18 Uhr) zwischen dem ASC St. Georgen und dem FC St. Pauls.

Oftmals steht der Südtiroler Fußballverband, der in der Bozner Industriezone beheimatet ist, in der Kritik. Umgekehrt bleibt es oftmals ruhig, wenn die Dinge gut laufen. In einem sind sich Verband und Amateurvereine im Land aber einig: Das neue Pokalformat war eine sehr gute Idee!


Der Südtiroler LND-Chef Klaus Schuster hat mit seiner Verbandstruppe an Profil gewonnen, denn der neue Pokalmodus (alle Südtiroler Teams von der Oberliga bis zur 3. Amateurliga kämpfen um einen Titel) hat über die Landesgrenzen hinaus für Aufsehen gesorgt. In der kommenden Spielzeit wird auch das Trentino dem Südtiroler Vorbild folgen. Der krönende Abschluss des Wettbewerbs ist das Pokalfinale am Samstag (18 Uhr) im Drususstadion, das ab der kommenden Saison Serie-B-Fußball bietet.


Das sehen auch die beiden Vereine so. „Ein Finale im Drususstadion zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Samstagabend ist der perfekte Zeitpunkt dafür“, freut sich St.-Georgen-Boss Georg Brugger. Sein Pendant vom FC St. Pauls, Markus Pircher, schlägt in dieselbe Kerbe. Die Vorfreude auf das Match im neuen Südtiroler Fußballtempel ist groß: „Die Jungs haben es sich nach einer langen und kraftraubenden Saison verdient, ein Finale im Drususstadion zu spielen.“

Davide De Vito und der FC St. Pauls wollen den Favoriten mehr als nur ärgern. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Sportlich ist die Rollen klar verteilt: St. Pauls ist der Außenseiter, die Pusterer der Favorit. Brugger sieht das nicht so: „Die Chancen in einem Finale sind immer 50/50. Die Tabellensituation ist egal.“ Auf der Gegenseite betont Pircher: „Sicherlich ist St. Georgen der Favorit, aber ein Finale will man immer gewinnen. Unsere Mannschaft hat den Pokal von Anfang an ernstgenommen und ihn als ein Saisonziel deklariert. Wir sind hochmotiviert.“ In einem sind sich St. Pauls und St. Georgen einig: Man hofft auf eine tolle Zuschauerkulisse.


Für all diejenigen, die nicht live vor Ort sein können: SportNews wird am Samstag ab 18 Uhr mit einem Liveticker aus dem Drususstadion berichten.

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