a Amateurligen

Gewannen das Turnier in St. Pauls: Erotico Madrid.

Eine Bubi-Truppe und Jannik Sinner verzaubern den Morktplotz

Die 30. Jubiläumsausgabe des Paulsner Morktplotz-Turniers ist Geschichte! Das Grande Finale am Samstagabend war die Krönung eines Events, das wieder einmal für viel Begeisterung gesorgt hat – unter anderem auch bei Tennis-Superstar Jannik Sinner.

59 gemeldete Mannschaften, 144 Spiele an sechs Turniertagen, mehr als 600 Zuschauer beim großen Finale und am Ende ein Sieger, den wohl keiner auf dem Zettel hatte: Das Morktplotz-Turnier in St. Pauls hat wieder einmal bewiesen, warum es in Südtirol als das berühmteste Sommer-Kleinfeldturnier gilt. Den Siegerpokal durfte am Ende die Mannschaft Erotico Madrid in die Höhe stemmen. Die blutjunge Formation von Teamchef Simon Ebner (unter anderem mit Gabriel und Philip Degasperi, Felix Willeit, Dennis Trompedeller und dem überragenden Moritz Tschöll) sorgte damit für eine faustdicke Überraschung.


Nachdem am Samstag vor einer Woche das Vereins- und Legendenturnier ausgetragen worden ist und an den Abenden der vergangenen Tage die Gruppenspiele über die Bühne gegangen sind, stand am Samstag der Finaltag ein. Ein Novum, denn normalerweise wird der Morktplotz-Titel stets am Sonntag ausgespielt – wegen des Jubiläums startete man heuer aber mit einem anderen Format.

Eine beeindruckende Kulisse am Morktplotz.


Bei diesem Final-Day sorgte zunächst eine Mannschaft für mächtig Furore: Die Fridos Jünger (mit Spielern der SG Schlern) gewannen nämlich die Europa League am Vormittag, ergatterten sich deshalb noch ein Ticket für die Champions League und drangen dort bis ins Halbfinale vor. Dort war beim überragenden Edel-Fußballpensionisten Markus Lantschner & Co. aber der Akku leer.
Moritz Tschöll überragt im Finale
Ins Finale zogen dagegen Erotico Madrid (das unter anderem die Don Promillos eliminierte) und die Eisacktaler Ringen Teifl (unter anderem mit Alex Vecchio, Philipp Amort, Simon Grassl) ein. Spannend war das Endspiel vor einer unfassbaren Zuschauerkulisse aber nur kurz, und das hatte einen Grund, der sich Moritz Tschöll nennt. Der St.-Martin-Spieler erledigte den Gegner beim 3:1-Sieg mit einem Dreierpack quasi im Alleingang. Richtig stark: Nach dem Match feierten Sieger und Verlierer gemeinsam auf dem Platz – so geht Fair Play!

Erzielte im Finale einen Dreierpack: Moritz Tschöll.


Bereits vor dem Finale hatte ein Akteur für mächtig Aufregung und Bewegung am Morktplotz gesorgt. Das war allerdings kein Spieler, sondern ein Zuschauer. Gegen 16 Uhr trudelte kein Geringerer als Jannik Sinner am Spielfeldrand ein. Der Tennis-Superstar, der am Dienstag noch in Wimbledon im Viertelfinale gegen Novak Djokovic ganz nahe am Sensationssieg vorbeigeschrammt ist, besuchte das Turnier mit einigen Freunden aus Kaltern.

Jannik Sinner (Mitte) hatte beim Morktplotz-Turnier sichtlich Spaß.


Dabei zeigte Sinner, dass er trotz des Erfolgs und des Ruhms noch ganz der Pusterer Bui geblieben ist: Er nahm sich für die vielen Foto- und Autogrammwünsche ausgiebig Zeit und erfüllte so den einen oder anderen Traum. Außerdem drückte er den Kalterer Gauchos die Daumen und fieberte bei den Spielen mit, ehe er den Morktplotz nach rund zwei Stunden wieder verließ. Das ist mit Sicherheit der prominenteste Zuschauer, den es beim Turnier in St. Pauls je gegeben hat.
Die Top-Spieler des Turniers
Als bester Spieler des Turniers wurde Markus Lantschner von den Fridos Jüngern ausgezeichnet. Torschützenkönig wurde Aaron Malleier von den Montiggler Strategen (6 Treffer), während Raffael Graf vom Turniersieger Erotico Madrid bester Tormann wurde. Das All-Star-Team komplettieren Ivan Oberhofer (bester Verteidiger, die Ringen Teifl) und Fabio Donadio (bester Stürmer, Oltry). Schönster Spieler wurde Hannes Mayer Dipauli.

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