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Schlimme Szenen haben sich im Trentino abgespielt.

Im Trentino: Betreuer bis 2026 gesperrt

Eine bizarre Notiz gibt es aus der Fußball-Welt im Trentino. Dort wurde ein Betreuer bis ins Jahr 2026 gesperrt.

Dieses Urteil sorgt für Aufsehen – und das weit über die Trientner Provinzgrenzen hinaus. Simone Berardinelli, Funktionär von Alto Garda, wurde für viereinhalb Jahre aus dem Verkehr gezogen. Grund dafür sind die Vorkommnisse, die sich während eines Junioren-Matches im Oktober vergangenen Jahres ereignet haben.


Damals standen sich die Mannschaften von Virtus Rovere und Alto Garda gegenüber, wobei es nach Schlusspfiff zu tumultartigen Szenen gekommen ist. Berardinelli, der in diesem Spiel als Betreuer und Vereins-Linienrichter fungierte, hat dabei offenbar die Nerven verloren. „Nachdem der Schiedsrichter einen Spieler seines Vereins wegen Protesten verwarnt hatte, näherte er (Berardinelli) sich dem Unparteiischen und blockierte dessen Arm, um die Karte runterzuholen“, heißt es im Rundschreiben des Verbandes.

Hiebe mit der Fahne
Anschließend habe er den Schiedsrichter mit beiden Händen geschubst und ihm drei Schläge mit der Linienrichter-Fahne an den Arm verpasst. „Der Unparteiische ließ sich anschließend im Krankenhaus untersuchen und wurde für sechs Tage krankgeschrieben“, ist im Rundschreiben zu lesen.

Ursprünglich war der Alto-Garda-Funktionär für zwei Jahre gesperrt worden, nach einem Rekurs hat das Berufungsgericht der FIGC die Sperre nun jedoch mehr als verdoppelt: Vier Jahre und sechs Monate darf Berardinelli nicht mehr mitwirken, das ist bis zum April 2026.

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