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Kiens (in rot-weiß) hinkt den eigenen Erwartungen etwas hinterher. © D. Laner

Kiens hat sich mehr erwartet: „Nicht ganz zufrieden“

Mit 29 Punkten liegt Kiens nach 22 Spieltagen auf Platz 7. Bei noch 4 ausstehenden Runden und nur 4 Punkten Vorsprung auf den 3.-Letzten Platz ist der Blick der Verantwortlichen nach hinten gerichtet. Insgesamt erhoffte man sich bei den Machern von Kiens mehr in dieser Saison. Aus diesem Grund wurde nach der Hinrunde auch der Trainer ausgetauscht.

Auf Hanspeter Pitzinger folgte Jugendtrainer Johannes Piffrader. Doch auch Johnny, wie Piffrader in Fußballkreisen landauf und -ab genannt wird, zeigte sich nicht sehr zufrieden mit der Punktausbeute. Was die Gründe dafür sind und ob er auch in der nächsten Saison die Mannschaft auf Kiens betreuen wird, erzählt er im SportNews-Interview.


SportNews: Wie zufrieden sind Sie mit dem derzeitigen Tabellenstand?

Jonny Piffrader: „Ehrlich gesagt bin ich nicht sehr zufrieden. Wir spielen nicht schlecht, aber wir schießen einfach zu wenig Tore. Daraus resultiert dann, dass man zu viele Spiele verliert, auch jene in denen man eigentlich besser wäre. Bisher haben wir 27 Treffer erzielt, 6 davon gegen Feldthurns. Dieses Spiel stellt neben dem Spiel gegen Mareo aus der Vorrunde (4:0-Sieg) eine große Ausnahme in der laufenden Saison dar.“


Was sind die Gründe dafür?

„Wenn man das wüsste, dann könnte man reagieren. Ich muss schon sagen, dass wir immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen haben, gerade auch bei Spielern die gut in Form gekommen wären.“


Was sind die Ziele in den letzten 4 Runden?

„Das klare Ziel ist der Klassenerhalt. Nachdem auch der Drittletzte in ein Entscheidungsspiel um einen weiteren Absteiger muss, sind wir in diesem Kampf noch voll drinnen. Im Grunde die halbe Liga, denn mit Mareo ist bisher nur ein Team fix, das in die 2. Amateurliga muss. Unser Ziel ist deshalb ganz klar: Noch die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.“

„Meine Entscheidung hängt nicht davon ab, ob wir in der 1. oder in der 2. Amateurliga spielen.“ Johannes „Johnny“ Piffrader über die Zukunft in Kiens

In den letzten beiden Runden treffen Sie mit ihrer Mannschaft auf Latzfons Verdings und Gitschberg Jochtal. Also kein leichtes Restprogramm?

„Das stimmt. Ich hoffe, dass bis dahin die Aufstiegsentscheidung schon gefallen ist und beide Mannschaften ein wenig nachlassen. Sollte das der Fall sein, dann könnte für uns der eine oder andere Punkt auch gegen die 2 stärksten Teams der Liga drin sein.“


Wie schätzen Sie überhaupt die 1. Amateurliga Gruppe B ein?

Ich würde sagen, dass das Niveau für eine 1. Amateurliga sehr gut ist. Zudem ist diese Liga sehr ausgeglichen. Fast jeder kann jeden schlagen. Wenn man sich die Tabelle anschaut, dann sieht man das auch. Besondere Brisanz bietet hier natürlich der Abstiegskampf. Den Aufstieg werden sich weiterhin Gitschberg Jochtal und Latzfons Verdings ausmachen.


Steht Jonny Piffrader auch in der nächsten Saison an der Seitenlinie von Kiens?

Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Auch vom Verein ist noch keiner an mich herangetreten. Ich werde mir aber in den nächsten 2 Wochen darüber Gedanken machen und dann sehen wir weiter. Wichtig ist jetzt einmal diese Saison positiv, sprich mit dem Klassenerhalt, abzuschließen. Meine persönliche Entscheidung hängt aber nicht davon ab, ob wir in der 1. oder in der 2. Amateurliga spielen. Meine Entscheidung hängt von anderen Gründen ab.

Zur Person

  • Johannes Piffrader spielte in seiner aktiven Zeit u.a. bei Vereinen wie Auswahl Bruneck (Serie D/Oberliga), bei St. Georgen (Aufstieg von der 2. in die 1. Amateurliga, Landesliga), in Stegen, in Terenten und in Pfalzen.
  • Als Trainer war der 55-Jährige u.a. beim FC Bruneck, in Steinhaus, einige Jahre in Pichl Gsies, beim SSV Ahrntal, in Vintl und in Kiens tätig.
  • Der 2-fache Familienvater arbeitet als Staplerfahrer bei der Firma Betonform in Gais, ist verheiratet und seine beiden Söhne Thomas und Alex spielen bei den Jergina Amateuren in der 3. Amateurliga.

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