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Matthias Markart und sein Co-Trainer Mirko Minzoni (dahinter) werden die Auswahl Ridnauntal verlassen. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Markarts Trainermärchen bei Ridnaun geht zu Ende: „Neue Reize setzen“

Was bei der Auswahl Ridnauntal in den letzten Jahren passiert ist, kann man getrost als kleines Fußball-Märchen bezeichnen. Jetzt hat mit Trainer Matthias Markart eine der Schlüsselfiguren des Aufschwungs den Rücktritt bekannt gegeben.

Mit einer blutjungen Mannschaft, zum Großteil bestehend aus eigenen Jugendspielern, hat die Auswahl Ridnauntal innerhalb von zwei Jahren den Sprung von der 2. Amateurliga in die Landesliga geschafft. Dort steht man zurzeit auf dem 10. Rang – und das, obwohl man in der Hinrunde nach elf Spielen erst 3 Punkte („Viele haben uns die Wende nicht zugetraut.“) auf dem Konto hatte. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, würden die Ridnauner nächste Saison nicht erneut in der Landesliga antreten.


Trainer Matthias Markart wird ab dem Sommer allerdings nicht mehr an der Seitenlinie seines Heimatvereins stehen. Der ehemalige Stürmer ist jener Erfolgstrainer, der den Weg von 2. Amateurliga in die Landesliga mitgegangen ist. Jetzt hat er genug: „Ich wollte schon nach meiner aktiven Spielerzeit etwas Abstand vom Fußball. Ich habe zwar sofort den Trainerschein gemacht, doch es war nie mein Ziel, sofort als Trainer zu beginnen. Bekanntlich kam es anders und als ich im März 2019 unerwartet als Trainer angefangen habe, war das der Startschuss zu diesem Fußball-Märchen.“

Die Auswahl Ridnauntal ist seit dem März 2019 eine gewaltige Erfolgsgeschichte: Der Klassenerhalt in der laufenden Saison scheint fast fix zu sein. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Gemeinsam mit Co-Trainer Mirko Minzoni hat Markart beschlossen, die Mannschaft ab dem Sommer in neue Hände zu geben. „Als Trainer entwickelt man sich immer weiter, aber charakterlich bleibt man derselbe. Ansprachen und Sprüche bleiben dieselben und deshalb sind wir der Meinung, dass es besser ist, wenn ein neuer Trainer neue Reize setzt. Ein neues Training und eine andere Spielphilosophie werden die Spieler weiterentwickeln. Neue Besen kehren bekanntlich gut“, so Markart.

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