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Patrick Pasquazzo darf bald wieder aufs Feld zurückkehren. © Social Media

Mega-Sperre von Schlern-Keeper drastisch reduziert

Die lange Sperre gegen Schlern-Torhüter Patrick Pasquazzo hat in Südtiroler Fußballkreisen für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt wurde die Strafe ordentlich reduziert.

Am 12. März ist es im 1.-Amateurliga-Spiel zwischen Schlern und Olimpia Meran zu turbulenten Szenen gekommen, bei denen Schlern-Torhüter Patrick Pasquazzo die Rote Karte erhalten hat. Der Grund: „Er hat einen Gegner mit einem gewalttätigen und brutalen Faustschlag am Auge getroffen.“ So formulierte es jedenfalls der Sportrichter, der Pasquazzo eine drakonische Strafe auferlegte und ihn bis zum 30. Juni 2023 sperrte.


Pasquazzo selbst war „geschockt“, als er das gelesen hat. „Das ist schon sehr brutal formuliert“, sagte er damals im SportNews-Interview. Laut dem Keeper sei es zwar zu einer Tätlichkeit seinerseits gekommen, allerdings konnte von einem „brutalen Faustschlag ins Auge“ nicht die Rede sein. „Es war eine Ohrfeige“, so Pasquazzo, der mit seiner SG Schlern prompt Rekurs eingereicht hat und nun teilweise Recht bekam.

Nur mehr 5 Spiele Sperre

Nach einer Anhörung von Pasquazzo, dem angegriffenen Meran-Spieler sowie dem Schiedsrichter entschied das Sportberufungsgericht, die Sperre auf fünf Spieltage zu reduzieren. Drei davon hat Pasquazzo schon abgesessen, nun wird er noch am Samstag (gegen Gargazon) und nächsten Sonntag (gegen Schluderns) zuschauen müssen, in den restlichen sechs Begegnungen darf er aber wieder mitwirken.

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