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Sven Kerschbaumer (links, Hellas Corona) geht gegen Andrea Orsolin (Forchwoldbrasilianer) rustikal zu Werke.

Morktplotz-Turnier: Von Klassenstrebern und Tor-Garantien

Tag 3 ist am Paulsner Morktplotz zu Ende. Der Donnerstag hielt wieder viel Stoff für Geschichten parat. Wer brillierte, wer überraschte und wer kleinere Brötchen backen muss: Das erklären wir hier.

Gruppe F
Alfa Romeo Racing – bestehend aus Sarner Fußballern – und Deportivo Oachkatzlschwoaf (angeführt von Morktplotz-Dauerbrenner Dominik Gaiser) sorgten in dieser Gruppe für eine Überraschung und holten sich die ersten beiden Plätze. Das hätten zu Beginn wohl nicht viele gedacht, denn die beiden präsentierten sich in ihrem ersten Aufeinandertreffen wie Mario Basler auf dem Oktoberfest: Schossen übers Ziel hinaus. Und zwar ganz weit übers Ziel hinaus. In den ersten 10 Minuten, in denen sie auf dem Morktplotz standen, hauten sie nicht weniger als 5 Bälle über die Umzäunung.


Muss mit den Blauen Fußballzwergen in die Europa League: Michael Burger (in blau).


War es die Anfangs-Nervosität? War es der Platz, der vom Nachmittagsregen etwas aufgeweicht war? Oder doch die eine oder andere technische Schwäche? Am Ende egal, denn im Laufe der Vorrunde steigerten sich beide Teams beträchtlich, weshalb sie sich ein Ticket für die Champions League ergatterten (die beiden Erstplatzierten kommen in die Königsklasse), während die Morktplotz-Kultmannschaft der Blauen Fußballzwerge in die Europa League muss.

Tabelle
1. Alfa Romeo Racing 7
2. Deportivo Oachkatzlschwoaf 6
3. Die blauen Fußballzwerge 4
4. Rückenbeschwerden Montfort 0

Gruppe G
Sieben Mal haben die Golden Gunners – bestehend aus der halben Terlaner Landesliga-Mannschaft – auf dem Morktplotz schon das Halbfinale erreicht. Eine fantastische Quote, die sich heuer auf acht erhöhen könnte. Denn in der Vorrunde machten Elias Erschbamer, Florian Ausserer & Co. einen auf Klassenstreber: Erledigten ihre Aufgaben wie immer ohne Fehl und Tadel.

Thomas Albenberger (in weiß) von den Golden Gunners Terlan.


Der technisch solide Lykos FC schaffte es ebenfalls in die Königsklasse, während für die Bieraten vom Tschöggelberg und die Sudler aus Gröden die Plätze 3 und 4 blieben.

Tabelle
1. Golden Gunners Terlan 9
2. Lykos FC 6
3. Bieraten 3
4. FC Sudler 0
Gruppe H
Nicht weniger als 75 Kilometer liegen zwischen St. Pauls und Kiens. Laut Google-Maps benötigt man für diese Strecke eine Stunde, wer aber im Feierabendverkehr auch noch über die Pustertaler Staatsstraße muss, der darf da ruhig noch ein bisschen was draufrechnen. Wir wissen nicht, wann die Fußballer von „Pustertal mistet aus“ – kommend aus Kiens und St. Lorenzen – ihren Trip ins Überetsch angetreten haben, doch wir wissen, was bzw. wen sie im Schlepptau hatten: Mit Luca Mirabella einen Spieler, der das Potenzial zum Torschützenkönig (und zum besten Spieler?) hat.

Luca Mirabella (in blau) spielte stark auf.


Der St.-Lorenzen-Stürmer, der in den vergangenen Jahren in der 2. Amateurliga verlässlicher knipste als ein erfahrener Berufsfotograf, erzielte in der Vorrunde 5 der 6 Treffer seiner Mannschaft und führt die Torjägerliste an. Bedeutet: Platz 2 in der Gruppe, geschlagen nur von den favorisierten Hellas Corona um Sven Kerschbaumer, Lukas Acherer und Ivan Angerer.

Tabelle
1. Hellas Corona 7
2. Pustertal mistet aus 6
3. Tscherms’er Füchse 3
4. Forchwoldbrasilianer 1

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