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Der Mythos Morktplotz begeistert auch dieses Jahr wieder. © Thomas Debelyak

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Der Mythos Morktplotz begeistert auch dieses Jahr wieder. © Thomas Debelyak

Mythos Morktplotz: Von Weihnachten und Urlaub am Strand

Endlich ist sie da, die fünfte Jahreszeit in St. Pauls. Am Dienstag begann das Open-Turnier. Auch wenn es mit neun Spielen und zwei Gruppen nur ein „Auftakt light“ war, gab es hochklassige Duelle, Spiele mit vielen Toren und besondere Taktik-Kniffe.


Gruppe A

Mit ein Grund dafür, dass am Dienstag nur neun Spiele ausgetragen wurden, war die kurzfristige Absage von den Bergburschen. Damit wurde Weihnachten in Gruppe A vorverlegt. Alle Spiele gegen die Bergburschen wurden mit 0:2 für den Gegner gewertet. Noch bevor der erste Ball rollte, durfte jede Mannschaft schon einmal drei Punkte auspacken.

Weitere Geschenke in der Gruppe blieben aber aus. Mit den Mendelbuabm war der letztjährige Final-Teilnehmer vertreten. Gingen sie im vergangenen Jahr noch als Überraschungsmannschaft durch, so ist spätestens seit Dienstag klar, dass die Kalterer in der Morktplotz-Gleichung eine entscheidende Variable geworden sind. In anderen Worten: Mit ihnen wird zu rechnen sein. Mit einem Sieg und einem Unentschieden holten sie sich den Gruppensieg.

FC Taci und FC Benfiga im Duell. © Thomas Debelyak

FC Taci und FC Benfiga im Duell. © Thomas Debelyak


Die junge Eppaner Gruppe FC Benfiga feierte bei ihrer Morktplotz-Premiere eine Jungfernfahrt ohne Gegenwind. Zwei Unentschieden reichten, um ungeschlagen den zweiten Platz zu holen.

1. Mendelbuabm 7
2. FC Benfiga 5
3. FC Taci 4
4. Bergburschen 0


Gruppe B

Der Morktplotz ist landesweit für seine Tücken bekannt. Der staubige Untergrund verzeiht selbst kleinste Fehler nicht. Echte Morktplotz-Kenner wissen aber, wie man die besonderen Bedingungen für sich nutzt. Die Redaktion hat beschlossen, dem Hienigor SV diesen Sachverstand offiziell zu bescheinigen. Vor jedem Freistoß machten es die Feldthurner wie im Strandurlaub und bauten sich ein kleines Sandhügelchen. Ob dieser Miniatur-Berg der Verwirrung des Gegners dient oder – ganz nach dem Vorbild des Golfsports – den Abschlag erleichtern soll, konnte die Redaktion nicht abschließend klären. Sicher ist nur: Einmal führte die ungewöhnliche Baumaßnahme zum Erfolg. Ob daraus am Morktplotz eine neue taktische Revolution entsteht, wird sich zeigen. Die Feldthurner dürfen sich jedenfalls über den zweiten Platz in Gruppe B freuen.

Die Don Promilllos sind am Finaltag mit dabei. © Thomas Debelyak

Die Don Promilllos sind am Finaltag mit dabei. © Thomas Debelyak


Der erste Platz geht aber an die Moscardelli Party Army. Mit Rosheed Olamilekan Dauda haben diese einen echten Goalgetter in ihren Reihen. Drei Treffer erzielte der Mann mit dem so klingenden Namen, allesamt in der ersten Partie. Bei einem solchen Blitzstart dürften selbst die Morktplotz-Nachbarn von der Feuerwehr neidisch werden.

Nicht ganz so zufrieden dürften die Don Promillos vom Ritten sein. Sie brachten das Kunststück fertig, trotz sieben erzielter Treffer nur auf Platz 3 zu landen. Immerhin ist ihre Teilnahme am Finaltag dadurch gesichert.

1. Moscardelli Paty Army 7
2. Hienigor SV 5
3. Don Promillos 4
4. FC Akt and Friends 0

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