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Am Donnerstag fand in Bozen die Spielkalenderpräsentation statt. © DLife

Nach Top-Saison: Südtirols Fußball-Chef mit deutlichem Appell

Am Donnerstagvormittag wurden in Bozen die neuen Spielkalender für die Südtiroler Amateurfußballer präsentiert. Dabei fand Fußball-Chef Klaus Schuster nur lobende Worte über die vergangene Spielzeit. Einzig in einem Punkt herrscht mächtig Aufholbedarf.

„Die vergangene Saison war wahrscheinlich die erfolgreichste in der Geschichte des Südtiroler Fußballs“, erklärte Schuster im Rahmen der Spielkalender-Präsentation im Forst Season in Bozen Süd. Der Präsident argumentierte diese Aussage mit folgenden Punkten: Der FC Südtirol ist zum ersten Mal in die Serie B aufgestiegen, Virtus Bozen kehrte in die Serie D zurück und in der Oberliga gab es kein Südtiroler Team, das abgestiegen ist. Zudem sind die Obermaiser Damen in die Serie C aufgestiegen und werden dort künftig unter dem Namen Meran Women auflaufen.

„Die vergangene Saison war wahrscheinlich die erfolgreichste in der Südtiroler Fußball-Geschichte.“ Klaus Schuster

Zudem konnten die Amateurmeisterschaften erstmals nach 2 Jahren wieder zu Ende gespielt werden. Zuvor spielte immer wieder die Corona-Situation den Spielverderber. In der kommenden Saison werden in der Ober- und Landesliga wieder 16 Mannschaften – anstatt 18 wie im Vorjahr – vertreten sein. Die höchste regionale Spielklasse besteht aus 9 Südtiroler und 7 Trentiner Teams. In der 1. Amateurliga gibt es eine Mannschaft weniger und damit wieder 2 Kreise aus 14 Mannschaften. Die 2. Amateurliga besteht weiter aus 3 Kreisen mit jeweils 12 Teams. In der 3. Amateurliga gibt es heuer keinen 9er-Kreis mehr, sondern eine Gruppe aus 11 Teams und zwei aus 10 Mannschaften.

Die Meisterschaften beginnen heuer am Wochenende des 4. September. Gespielt wird auf Südtirols Plätzen bereits ab diesem Samstag, wenn die erste Runde des Landespokals los geht. Parallel startet auch der Oberliga-Pokal an diesem Sonntag. Für die Mannschaften der 2. und 3. Amateurliga wird es im November (nach dem Ende der Hinrunde) einen eigenen Pokal geben. „Dies auch deshalb, weil diese Teams ansonsten eher wenig Spiele bestreiten würden“, so Schuster.
Das Schiedsrichter-Problem
Bereits in der vergangenen Spielzeit hatte der Südtiroler Amateurfußball mit einer Schiedsrichter-Knappheit zu kämpfen. Deshalb richtete Schuster am Donnerstag einen deutlichen Appell – auch an die Vereine: „Wir brauchen unbedingt Schiedsrichter und Assistenten. Hier müssen wir schleunigst etwas ändern. Wir haben vor allem zu wenig Schiedsrichter in deutscher Sprache. Es gibt dafür Kurse. Helft uns, mehr Leute zu motivieren.“
„Wenn wir in Zukunft auf Südtirols Plätzen weiterhin Fußballspielen wollen, brauchen wir Schiedsrichter.“ Klaus Schuster

Schuster ordnete das Problem noch genauer ein: „Ich weiß, dass die Schiedsrichter-Tätigkeit vom finanziellen Aspekt her nicht gerade lukrativ ist. Auf nationaler Ebene wird gerade daran gearbeitet. Jedenfalls gilt: Wenn wir in Zukunft auf Südtirols Plätzen weiterhin Fußballspielen wollen, brauchen wir Schiedsrichter.“



Schlagwörter: Fussball Amateurfußball

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