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Manuel Rella (hier noch beim SV Natz) trifft am Samstag im Pokal auf seinen Bruder Renè.

Rella vs. Rella: Das ganz spezielle Bruderduell im Südtiroler Pokal

Am Samstag treffen im Südtiroler Landespokal Vahrn und Ridnauntal aufeinander. Auf den ersten Blick kein besonderes Spiel. Bei genauerem Hinsehen allerdings doch.

Eine Mannschaft aus der 1. Amateurliga trifft in der 1. Pokalrunde auf einen Landesligisten. Das ist an und für sich keine Notiz wert. Doch beim Duell zwischen Vahrn und der Auswahl Ridnautal gibt es ein paar spannende Details. Allen voran, dass es zu einem Bruderduell auf der Trainerbank zwischen Manuel und Renè Rella kommt.


Beide sind keine unbeschriebenen Blätter im Südtiroler Fußball – doch als Trainer gegeneinander gespielt haben die Rella-Brüder in einem Pflichtspiel noch nie. Beide betonen, dass es ein ganz besonderes Spiel ist. „Absolut etwas Spezielles. Ich freue mich wirklich sehr auf das Spiel“, sagt Renè Rella. Er steht seit dieser Saison beim Landesligisten Ridnauntal an der Seitenlinie. Er sieht den Druck deshalb bei seiner Mannschaft, denn Vahrn spielt eine Liga darunter in der 1. Amateurliga. „Wir haben einen großen Kader und wollen vielen Spielern die Möglichkeit geben, sich zu beweisen. Das Ziel ist die nächste Pokalrunde. Ich wünsche ihm alles Gute für die restliche Saison, aber das Pokalspiel braucht er nicht zu gewinnen“, so der Ridnauntal-Trainer. Mit einem Zwinkern ergänzt er: „Mein Bruder wird sicher dasselbe sagen.“

Irgendwann wie die Kovac-Brüder
Tatsächlich liegen die Aussagen von Manuel Rella (er war bis zum vorherigen Winter in Natz) nicht weit davon entfernt. Auch für ihn ist das Match ein Besonderes, auch er will in die nächste Runde: „Für mich ist Ridnaun allgemein speziell. Ich war zwei Jahre lang dort und kenne alle Spieler. Die meisten habe ich selbst trainiert.“ Schenken wird er seinem Ex-Verein allerdings nichts: „Wir wollen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen. Wir müssen nicht weiterkommen, aber falls es soweit kommt, ist es mir auch recht.“

Renè Rella trainierte schon Passeier, Brixen oder Plose. Irgendwann möchte er mit seinem Bruder gemeinsam auf dem Feld stehen.

Renè Rella hegt einen weiteren Wunsch. Er möchte künftig mit seinem Bruder Manuel gemeinsam eine Mannschaft trainieren: „Das wäre sehr schön. Wie die Rollen verteilt sind, müsste man sich anschauen. Aber so in etwa wie die Kovac-Brüder, die immer gemeinsam unterwegs sind. Das ist schon ein Ziel.“ Übrigens: Die angesprochenen Kovac-Brüder arbeiten zurzeit gemeinsam bei Wolfsburg. Niko als Cheftrainer, Robert als Co-Trainer.

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