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Fabio Bertoldi steckt mit Salurn in der Krise. © David Laner

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Fabio Bertoldi steckt mit Salurn in der Krise. © David Laner

Salurns Horrorstart: „Es hat sich angedeutet“

Nach fünf Spieltagen hat Salurn in der Landesliga noch keinen einzigen Punkt geholt. Torjäger Fabio Bertoldi sprach Klartext dazu.

Fünf Spiele, fünf Niederlagen: Wie erklären Sie sich den verpatzten Salurner Saisonstart?


Fabio Bertoldi: Wir wussten, dass wir einer schwierigen Saison entgegen gehen. Es hat sich schon in der vergangenen Rückrunde angedeutet. Wir haben nur 16 Punkte geholt, in der gesamten Saison 72 Gegentore kassiert. Im Sommer wurde zwar die Quantität im Kader erhöht, aber das alleine hat bisher nicht ausgereicht. Wir haben viele junge Spieler aus dem Dorf in unseren Reihen, sie müssen erst an das doch gute Landesliga-Niveau herangeführt werden.


Es gibt also schon Gründe, besorgt zu sein?

Bertoldi: Wir halten nach fünf Spielen bei null Punkten. Ich wäre ein Narr, wenn es mich nicht berühren würde. Wir haben in jüngerer Vergangenheit viele Spieler verloren, auch aus Salurn. Sie haben bewusst andere Entscheidungen getroffen. Das hat zu einem Abwärtstrend geführt, der seit mehreren Jahren anhält. Wir waren vor drei Jahren Dritter (mit 42 Gegentoren), dann Siebter (54), vergangenes Jahr mit 34 Punkten Zwölfter – das sind statistische Fakten. Und zu denen gehört halt auch, dass wir massiv Gegentore kassieren.

„Wir haben viele junge Spieler aus dem Dorf in unseren Reihen, sie müssen erst an das doch gute Landesliga-Niveau herangeführt werden.“ Fabio Bertoldi



Als Routinier und Leitwolf werden Sie sicher einen intensiven Austausch mit Trainer Stefano Sonn haben, oder?

Bertoldi: Natürlich habe ich den mit dem gesamten Trainerteam. Aber ich muss mich schon auf meine Aufgabe als Spieler konzentrieren, das Trainerteam macht seine. Wir erfahrenen Spieler unterstützen natürlich, wo es nur geht. Obwohl es leichter gesagt als getan ist: Wir müssen den Druck aus den Köpfen bekommen. Es braucht die nötige Lockerheit, um zu punkten.


Sie sind 38 Jahre alt. Wie geht es Ihnen?

Bertoldi: Jedes Jahr wird schwieriger. Mit 38 geht es längst nicht mehr so leicht von den Beinen wie noch vor drei, vier Jahren. Ich habe seit längerer Zeit Probleme mit den Hüften, dem Hüftbeuger und dem Becken, kann auch beim Training nicht mehr alles tun. Ich bin selbstkritisch genug, um zu verstehen, dass ich über meinen Zenit hinaus bin. Der Wille ist ungebrochen, aber die Beine müssen halt auch mitspielen. Ginge es nach dem Kopf, würde ich bis 60 spielen. Nach mehr als 20 Jahren Kampfmannschaft muss ich damit klarkommen, dass der Körper schon extrem mitgenommen und zerschunden ist.

Landesliga, 6. Spieltag

Brixen – Gitschberg Jochtal (Samstag, 15.00)
Auer – Weinstraße Süd (Samstag, 15.30)
Gargazon – Terlan
Olimpia Meran – Salurn (Samstag, 18.30)
Natz – Kiens (Sonntag, 15.30)
Voran Leifers – Gröden
Latzfons Verdings – Lana
Latsch – Tscherms Marling

SPGUVTVP
1. Gröden540113:712
2. SSV Brixen54019:312
3. Gitschb. Jochtal532014:511
4. Tscherms Marling531112:410
5. Terlan531112:610
6. Latsch531111:710
7. SSV Leifers53118:610
8. Gargazon53118:710
9. Kiens52126:87
10. Natz52127:127
11. Auer51227:75
12. Latzfons Verdings50328:163
13. Lana50236:102
14. Weinstraße Süd50144:111
15. Olimpia Meran50143:101
16. Salurn50056:150


Oberliga, 6. Spieltag

Union Trient – Rovereto (Samstag, 20.00)
Naturns – Ahrntal (Sonntag, 15.30)
Anaune – Comano
Benacense – Vipo Trient
Bozner FC -Partschins
Mori – St. Pauls
St. Georgen – Levico
Tramin – Bruneck

SPGUVTVP
1. Anaune532016:711
2. Bruneck531112:610
3. Mori53118:210
4. Union Trient53117:510
5. Naturns52126:47
6. Levico Terme51407:67
7. St. Georgen52126:57
8. Rovereto52127:77
9. Bozner FC52129:107
10. Partschins521210:127
11. Comano52038:86
12. Ahrntal52037:126
13. Tramin51225:65
14. St. Pauls51138:104
15. Benacense51133:114
16. Vipo Trient51043:113

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