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Ein Match in der 2. Amateurliga lässt die Wogen hochgehen.

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Ein Match in der 2. Amateurliga lässt die Wogen hochgehen.

Sexismus und Diskriminierung: Hohe Strafe für Landesligist

Weil es von der Tribüne sexistische und diskriminierende Beleidigungen gegen die Schiedsrichterin gehagelt hat, wurde ein Südtiroler Landesligist zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

Tscherms Marling gastierte am vergangenen Sonntag in der Sportzone Galizien in Leifers. Das Spiel endete mit einem 2:2-Unentschieden, doch das geriet zur Nebensache. Denn: In der 70. Minute wurde die Partie kurzzeitig unterbrochen, weil die Anhänger der Burggräfler „wiederholt schwer beleidigende und herabwürdigende Zurufe“ gegenüber Schiedsrichterin Laura Sberna äußerten.


So steht es im Rundschreiben des Landesverbandes, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. Konkret soll es sich um sexistische und diskriminierende Äußerungen, im Bezug auf das Geschlecht der Schiedsrichterin, gehandelt haben.

Vereins-Präsident Philip Mittelberger sagt: „Es handelt sich hier konkret um ein, zwei bestimmte Zuschauer, die ich in Vergangenheit selbst schon ermahnen musste. Leider Gottes sind für uns als Verein bei einem Auswärtsspiel die Möglichkeiten begrenzt, gegen diese Fans vorzugehen. Diese Zuschauer müssen sich bewusst werden, dass sie mit ihrem Verhalten am Ende dem Klub und der Mannschaft schaden.“

Vereins-Präsident: „Strafe? Ausmaß hat uns überrascht“

Die Strafe des Sportrichters folgt auf dem Fuß: 800 Euro muss Tscherms Marling berappen. „Ich war am Sonntag nicht anwesend. Wenn es wirklich solche Aussagen waren, bin ich der Erste, der sagt, dass so etwas sanktioniert werden muss. Das Ausmaß hat uns aber doch überrascht, zumal wir vorher noch nie eine Strafe wegen unserer Fans bekommen hatten. Im Gegenteil: Wir sind in der Fairnesswertung eigentlich immer vorne dabei“, so Mittelberger.
„Die Zuschauer müssen sich bewusst sein, dass sie dem Klub schaden.“ Philip Mittelberger, Präsident Tscherms-Marling

Erschwerend hinzu kommt, dass sich ein Marling-Anhänger gegenüber einem Vertreter der Südtiroler Amateurfußball-Komitees „aggressiv und einschüchternd“ verhalten habe. Mittelberger: „Wir haben eine WhatsApp-Gruppe mit unseren Fans. Dort werden wir das sicher noch einmal klar ansprechen und die Leute sensibilisieren.“

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