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Trauer um Andreas Canal.

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Trauer um Andreas Canal.

Südtirols Fußball trauert um eine große Persönlichkeit

Kurz vor dem Jahreswechsel erreicht die Südtiroler Fußballwelt eine traurige Nachricht: Andreas Canal, eine große Persönlichkeit der letzten Jahrzehnte, ist gestorben.

Man sagt, es gibt Leute, die leben den Fußball. Andreas Canal war einer davon. Der Bozner, der schon seit Jahren in Andrian wohnte, hat in den vergangenen Jahrzehnten seine Spuren in der hiesigen Fußballwelt mit Nachdruck hinterlassen. Canal war Spieler, Trainer, sportlicher Leiter, zuletzt auch Vizepräsident des Autonomen Landeskomitees Südtirols. Vor allem war „Ander“ aber ein Fußballbegeisterter mit Leib und Seele, ein Mann mit Ideen und Visionen, ein Mann der klaren Worte, ein Mann, der stets bemüht war, den Südtiroler Fußball nach vorne zu bringen.


Seine Spuren hat Canal vor allem in St. Pauls, wo er als Trainer und sportlicher Leiter fungierte, und bei „seinem“ Bozner FC hinterlassen. 15 Jahre lang stand er den Talferstädtern als sportlicher Macher vor und war mitverantwortlich dafür, dass der Klub zu einer der renommiertesten Fußballadressen des Landes wurde.

„Er war eine der ehrlichsten Personen, die ich in diesem Ambiente kennengelernt habe.“ Klaus Schuster

2020 wechselte Canal die Seiten und wurde in den Vorstand des Südtiroler Fußballkomitees gewählt, wobei er sich hauptsächlich um die Jugend-Auswahlmannschaften kümmerte. 2024 folgte die Wiederwahl, wobei der Bozner dieses Mal sogar zum Vize von Präsident Klaus Schuster auserkoren wurde. „Ich bin jetzt lange im Fußball, und Andreas ist eine der ehrlichsten Personen, die ich in diesem Ambiente je kennengelernt habe“, sagt Schuster.

Trotz Krankheit immer auf dem Fußballplatz

Eine lange und heimtückische Krankheit setzte Canal zuletzt schwer zu. Dennoch war er in den vergangenen Wochen immer wieder auf den Südtiroler Fußballplätzen anzutreffen, hauptsächlich, um junge Spieler für die Auswahlmannschaften zu beobachten. Am Samstag, dem 27. Dezember, hat sein Herz nun im Alter von 71 Jahren aufgehört zu schlagen.

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