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Thomas Piffrader (l.) und Kurt Forer stehen sich am Sonntag in Stegen gegenüber – für beide ist es das Abschiedsspiel von ihren aktuellen Vereinen. © D. Runggaldier

Thommy Piffrader & Kurt Forer: Zwei Trainer nehmen Abschied

Am Wochenende steht der letzte Spieltag der Oberliga-Saison 2021/22 auf dem Programm. Dabei treffen mit Stegen und Lana zwei Mannschaften aufeinander, deren Trainer nach vielen Jahren im Dienst ihrer Vereine Abschied nehmen.

Thomas Piffrader gehörte in den letzten Jahren beim SV Stegen genauso zum Inventar, wie Kurt Forer in Lana. Am Samstag stehen sich die beiden Trainer im letzten Oberliga-Meisterschaftsspiel der Saison gegenüber. Was die beiden eint: Es wird ihr letztes Spiel für die aktuellen Vereine sein. SportNews hat nachgefragt, was von all den Jahren hängen geblieben ist.

Der schönste Moment?
Piffrader: „Da gibt es zwei. Als ich in meinem ersten Jahr bei Stegen überraschend zum Cheftrainer befördert wurde, sind wir abgestiegen. Im Sommer hat uns ein „ripescaggio“ gerettet und das war ein wunderschöner Augenblick. Sportlich gesehen war die heurige Saison das Maximum in meiner Trainerkarriere. Niemand hat uns viel zugetraut, das ist mein bisher größter Erfolg.“

Forer: „Das Schönste ist, dass in all den Jahren eine große Familie aus dem Verein geworden ist. Ob Ausschuss, Zuschauer, Spieler oder Jugendtrainer – jeder zieht am selben Strang und gönnt dem Anderen den Erfolg.“
Der härteste Augenblick?
Piffrader: „Die zwei Pandemie-Saisonen waren hart. Auch die Zeit danach war nicht einfach. Durch die Mini-Saison im Vorjahr und den vielen Verschiebungen heuer, hatte ich in nur sechs Wochen Pause. Ich habe deshalb Kritik am Verband angebracht. Vereine und Mannschaften müssen planen können und von vorneherein wissen, wie eine Saison funktioniert. Heuer wurden mittendrin die Regeln geändert und das hat mich massiv geärgert. Solche Dinge machen mich müde.“

Forer: „Der schwerste Moment für mich war die Entscheidung, nicht mehr in Lana als Trainer weiterzumachen.“
Was war in all diesen Jahren prägend?
Piffrader: „Ich habe gelernt, dass man als Trainer ehrlich sein muss. Es gab Momente, in denen ich im ersten Blick draufgezahlt habe. Zum Beispiel, weil ich gute Spieler draußen gelassen habe, weil sie nicht trainiert haben. Im Nachhinein hat sich das sehr oft als richtig herausgestellt. Mein Credo ist, dass man durch fleißige Arbeit irgendwohin kommt. Diesen Weg gehe ich weiterhin.“

Forer: „Dank vielen Leuten, die hinter gestanden sind, habe ich enorm viel gelernt. Mit der Mannschaft gab es stets ein offenes Verhältnis und keine Alleingänge. Die Gruppe hat Erfolg gemeinsam gefeiert, Niederlagen zusammen weggesteckt und die Entwicklung genossen.“
Was bringt die Zukunft?
Piffrader: „Bis zum 1. Juni werde ich Stegen noch mit der Kaderzusammenstellung für die kommende Saison helfen. Dann ist Schluss und ich werde ein Jahr lang nichts machen. Danach steige ich zu 100 Prozent wieder als Trainer ein. Ob in der Jugend oder bei einer 1. Mannschaft, das weiß ich noch nicht.

Forer: „Ich möchte weiterhin ein Trainer sein. Wenn man in der höchsten Amateurliga angelangt ist, möchte man dort bleiben. Wir werden sehen.“
Oberliga: 34. Spieltag
Stegen – Lana (Samstag, 16 Uhr)
Bozner FC – Arco (Sonntag, 16 Uhr)
Brixen – Virtus Bozen
Comano – Tramin
Obermais – Lavis
St. Pauls – Mori
Anaune – Gardolo
Vipo Trient – Rotaliana
Dro – St. Georgen

SPGUVTVP
1. Virtus Bozen33237377:2376
2. St. Georgen33208571:3168
3. Lana33188748:3162
4. Tramin33188765:4962
5. Bozner FC33159942:2954
6. Lavis33159953:4454
7. Comano3312101148:4246
8. Obermais331291255:5645
9. SSV Brixen3310121154:6142
10. St. Pauls331181448:5041
11. Vipo Trient331091450:6139
12. Stegen331091437:4939
13. Mori331081543:5238
14. Arco 1895338131242:5637
15. Anaune338111433:3635
16. Dro334131629:5625
17. Rotaliana334111834:6823
18. Gardolo33642335:7022

Landesliga: 31. Spieltag
St. Martin Moos – Ridnauntal (Samstag, 16.30 Uhr)
Bruneck – Albeins (17 Uhr)
Natz – Weinstraße Süd (Sonntag, 16 Uhr)
Freienfeld – Passeier
Milland – Ahrntal
Partschins – Terlan
Leifers – Riffian Kuens
Schenna – Naturns
Eppan – Latsch (18 Uhr)

SPGUVTVP
1. Weinstraße Süd30222673:3968
2. Bruneck30197454:3064
3. Ahrntal30178556:2359
4. Naturns301511449:2756
5. St. Martin Moos30148862:4450
6. Partschins30139855:4048
7. Schenna30129948:3845
8. Latsch301191037:3642
9. Terlan30914748:3641
10. SSV Leifers309111041:4238
11. Ridnauntal301141550:5837
12. Milland30981337:4535
13. Albeins301031741:6333
14. Eppan30941731:5731
15. SC Passeier30861636:5830
16. Freienfeld30781532:4529
17. Natz30661829:5524
18. Riffian Kuens30432332:7515


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