VIDEO | Berndt Mair: „Ich lasse mich nicht gerne vergleichen“

Nach dem krachenden Aus von Patrizio Morini wird beim ASC St. Georgen künftig Berndt Mair als Trainer tätig sein. SportNews hat sich mit dem neuen Übungsleiter des ambitionierten Oberligisten für ein ausführliches Interview getroffen.

Warum St. Georgen der wohl professionellste Amateurligist Südtirols ist, wurde am Freitagabend wieder einmal ersichtlich. Im Stile eines Profiklubs wurde die neue Saison eingeläutet, sprich: Am Sportplatz in St. Georgen stand ein Fotoshooting auf dem Programm, die Sponsoren wurden vorgestellt, selbst Brunecks Bürgermeister Roland Griessmair war vor Ort. Und als Highlight gab es ein kurzes Freundschaftsspiel mit den St.-Georgen-Amateuren, die in der 3. Amateurliga kicken. Auch vom schlechten Wetter ließen sich die Akteure die Laune nicht vermiesen.


Mit dabei war natürlich auch Berndt Mair, der St. Georgen heuer als Trainer in die Meisterschaft führen wird. Ein leichtes Erbe tritt der ehemalige Stürmer freilich nicht an, denn die Fußstapfen von Patrizio Morini sind nach 12 erfolgreichen Jahren riesig. Allerdings punktet Mair in unserem Videointerview (siehe oben) mit viel Demut, enormem Tatendrang und neuen Ideen. Die knackigsten Aussagen haben wir hier zusammengefasst.

Berndt Mair über…
… sein neues Abenteuer in St. Georgen: „St. Georgen ist in Südtirol und im Trentino sicher einer der interessantesten und am besten geführten Vereine. Das hat man in den letzten 12 Jahren gesehen. Für mich ist es eine Ehre, in St. Georgen zu trainieren.“

Mit dieser Mannschaft startet St. Georgen in die neue Oberliga-Meisterschaft. © Franz Griessmair


… den Druck, das Erbe von Patrizio Morini anzutreten: „Ich persönlich respektiere das, was Morini in den letzten Jahren geleistet hat. Gleichzeitig spüre ich aber keinen Druck. Jeder hat irgendwo seine Ideen, Vorstellungen, ist anders. Ich bin meine eigene Persönlichkeit und werde versuchen, meine Vorstellung vom Fußball reinzubringen. Ich lasse mich nicht gerne vergleichen und spüre deshalb keinen Druck.“
„Unser Ziel muss es sein, unter die Top 4 zu kommen.“ Berndt Mair

… die Ziele mit St. Georgen: „Vom Verein haben wir keine konkreten Zielvorgaben bekommen. Mir ist wichtig, dass wir als Gruppe gut harmonieren. Zudem lege ich viel Wert auf die jungen Spieler. Aber klar: St. Georgen ist St. Georgen. Unser Ziel muss es sein, unter die Top 4 zu kommen. Wenn ich sage, ich bin hier, trainiere jetzt und schaue dann, wie es geht, wäre ich fehl am Platz. So ehrgeizig und motiviert bin ich schon, dass ich sage, ein Platz unter den besten 4 ist unser Ziel.“

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.
Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen Sie Ihre Daten: Die Eingabe von Adresse, Ort, PLZ & Telefon ist verpflichtend, um einen Kommentar absenden zu können.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 First Avenue GmbH