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Große Begeisterung bei den VSS-Förderzentren.

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Große Begeisterung bei den VSS-Förderzentren.

VSS-Förderzentrum: Was steckt da eigentlich dahinter?

Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsförderung im Südtiroler Fußball: Die VSS-Förderzentren. Doch was steckt da eigentlich dahinter?

„Unser Ziel ist es, talentierte Jugendspieler möglichst auf einem hohen Niveau zu fördern, ohne sie aus ihrem gewohnten Umfeld herauszulösen“, erklärt Lukas Gunsch, technischer Leiter des Förderzentrums Mitte in Terlan.


Seit dem Jahr 2013 bieten die VSS-Fußball-Förderzentren jungen Fußballerinnen und Fußballern von 10 bis dreizehn Jahren in Südtirol die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln. Dort können sie einmal in der Woche trainieren und erhalten zusätzlich zum Training im Verein eine hochwertige Förderung durch qualifizierte Trainer, bleiben aber weiterhin fester Bestandteil ihres Heimatvereins.

Der Nachwuchs der Förderzentren.

Der Nachwuchs der Förderzentren.


Die Förderzentren verstehen sich ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den Vereinen, sondern als ergänzendes Angebot. Die jungen Spielerinnen und Spieler können weiterhin mit ihren Freunden in ihren Heimatvereinen spielen und erhalten gleichzeitig die Chance, ihre fußballerischen Fähigkeiten gezielt zu verbessern.

Insgesamt absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Laufe eines Jahres circa 35 zusätzliche Trainingseinheiten, rund 300 Kinder aus ganz Südtirol nutzen dieses Angebot jährlich.

Optimale Lernbedingungen für den Nachwuchs

Die Trainings finden immer am Montagnachmittag in den drei Standorten Latsch (Förderzentrum West), Terlan (Förderzentrum Mitte) und St. Lorenzen (Förderzentrum Ost) statt. Lukas Gunsch übernimmt ab September die technische Leitung des Förderzentrums Mitte und tritt damit die Nachfolge von Stefan Gasser an.

„Gerade kleinere Vereine stehen oft vor großen Herausforderungen, es ist schwierig, gute Trainer zu finden oder im Training homogene Leistungsgruppen zu bilden“, erklärt Gunsch. Hier setzen die Förderzentren an: Hohe Intensität, moderne Trainingsmethoden und ein altersgerechtes Training sorgen für optimale Lernbedingungen. Das zusätzliche Training ermöglicht eine individuelle Förderung, die im Vereinsalltag oft nur schwer umzusetzen ist.

Die jungen Kicker jagen begeistert dem Ball nach.

Die jungen Kicker jagen begeistert dem Ball nach.


Die Trainingseinheiten werden von topausgebildeten Trainern geleitet und orientieren sich an modernen Standards. So steht Sigi Pfeifhofer, technischer Leiter des Förderzentrums Ost, in engem Austausch mit der TSG Hoffenheim, ist Mitglied der Ajax Amsterdam und der PSV Coaching Academy und hat bei vielen Profivereinen Europas hospitiert. Dadurch fließen die neuesten Trainingsmethoden und die aktuellsten Entwicklungen im Nachwuchsfußball in die Arbeit der Förderzentren ein.

Kräftemessen mit den Profis

Neben dem Trainingsbetrieb erhalten die Kinder auch die Möglichkeit, ihr Können bei ausgewählten Turnieren unter Beweis zu stellen. So nahm letztes Jahr eine Auswahlmannschaft der Förderzentren unter der Leitung von Chefkoordinator Hans Daniel Fahrner am Cordial Cup in Passeier teil. Diesen konnte das Team gewinnen und hat sich damit für das Finale in Kitzbühel qualifiziert. Im Juni trafen die Südtiroler Nachwuchsspieler dort auf Jugendmannschaften großer Profivereine und sammelten wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau.

Trotz dieser besonderen Erlebnisse liegt der Schwerpunkt der Förderzentren jedoch klar auf den Trainings und die Entwicklung der jungen Fußballerinnen und Fußballer. Die Anmeldungen für die Saison 2026/27 sind noch bis Ende August möglich. Nach zwei Sichtungstrainings im September erfolgt dann die endgültige Aufnahme in die Förderzentren.

Schlagwörter: Fussball vss Förderzentrum

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