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Kurt Forer, Trainer von Landesligist Lana.

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Kurt Forer, Trainer von Landesligist Lana.

Was läuft in Lana schief, Kurt Forer?

Nach seiner Rückkehr schaffte Kurt Forer den Landesliga-Klassenerhalt mit Lana im Vorjahr erst am letzten Spieltag. Doch auch heuer stecken die Burggräfler wieder unten drin fest. Wir haben beim ehemaligen Erfolgstrainer nachgefragt.

Nur fünf Punkte in die ersten 10 Spielen. Warum ist bei Lana der Wurm drin?


Kurt Forer: Es hat schon im ersten Spiel angefangen, wo uns in der Nachspielzeit ein Tor annulliert wurde und wir so nur einen Punkt anstatt drei machten. Mehrere Schlüsselspieler wie Truzzi, Fassih, Zuech oder zuletzt Fumai haben sich schwer verletzt und fehlen extrem. Wir haben mit den allermeisten Gegnern auf Augenhöhe mitgehalten, aber die Niederlagen immer mit Pech zu begründen, ist zu blauäugig. Genauso wie die Tatsache, dass wir vier Spiele in der Nachspielzeit verloren haben. Die Meisterschaft ist extrem ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen.


Die Tabelle ist nach einem Drittel der Meisterschaft zweigeteilt. Bleibt das so?

Forer: Ich bin überzeugt, dass die fünf Klubs hinten, also Weinstraße Süd, Olimpia Meran, Latzfons Verdings, Salurn und Lana die drei Absteiger unter sich ausmachen. Vorne sind diejenigen Klubs, die man bereits vor Saisonbeginn favorisierte. Aber: Zwei Übermannschaften wie Bruneck und Naturns im Vorjahr fehlen heuer.

„Ich bin überzeugt, dass die fünf Klubs hinten die drei Absteiger unter sich ausmachen.“ Kurt Forer


Im Vorjahr hat sich Lana ganz knapp gerettet, heuer steht das Wasser wieder bis zum Hals – nervenaufreibend, oder?

Forer: Ja natürlich. Das beginnt von oft schlaflosen Nächten nach dem Spiel, geht rein in einen unruhigen Montag. Und dann läuft das Training am Dienstag sehr gut, was natürlich Hoffnung macht. Aber der nächste Tiefschlag folgte regelmäßig. Man ist oft sprachlos, auch weil wir immer extrem knapp dran sind. Natürlich kommen Zweifel noch, allen voran bei mir selber. Aber der Verein, die Spieler und wir als Trainerteam wollen und werden uns durchbeißen und -kämpfen. Irgendwann werden die Episoden wieder für uns spielen.


Wie ist der Plan für die nächsten Wochen und Monate?

Forer: Ich hoffe, dass wir bis Ende Hinrunde auf über zehn Punkte kommen. Zugleich hoffe ich, dass die anderen auch nicht viel mehr machen. Potenzial haben wir genug, um auch mehr zu machen. Vor allem der neue Kunstrasenplatz ist ein Schmuckstück, den wir für uns nutzen müssen.

Landesliga, 11. Spieltag

Gargazon – Brixen (Samstag, 14.30)
Gröden – Tscherms Marling
Gitschberg Jochtal – Weinstraße Süd
Kiens – Lana
Natz – Latzfons Verdings
Salurn – Latsch
Terlan – Auer
Olimpia Meran – Voran Leifers

SPGUVTVP
1. Tscherms Marling1072125:623
2. SSV Leifers1072117:923
3. SSV Brixen1071220:822
4. Gherdëina1062225:1320
5. Gitschb. Jochtal1053220:1118
6. Gargazon1052316:1417
7. Latsch1043314:1415
8. Terlan1035215:1014
9. Kiens1042415:1514
10. Natz1042413:1914
11. Auer1034315:1313
12. Latzfons Verdings1015413:288
13. Lana1012714:195
14. Salurn1012714:255
15. Olimpia Meran1012710:245
16. Weinstraße Süd101188:264


Oberliga, 10. Spieltag

Mori – Partschins (Samstag, 14.30)
Benacense – Comano
Levico – Bruneck
Ahrntal – St. Pauls
Naturns – Rovereto
St. Georgen – Vipo Trient
Tramin – Bozner FC
Union Trient – Anaune

SPGUVTVP
1. Bruneck962118:820
2. Anaune953125:1118
3. Bozner FC952222:1317
4. Rovereto943219:1315
5. Mori943215:915
6. Levico Terme935115:1014
7. Partschins942317:2014
8. St. Georgen941410:1413
9. Comano940513:1412
10. Ahrntal932412:1611
11. Tramin924311:1110
12. St. Pauls931515:1610
13. Union Trient931511:2110
14. Naturns92348:99
15. Benacense92169:207
16. Vipo Trient91175:204

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