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Wollen auch am Saisonende jubeln: Matteo Timpone & Co. von Virtus Bozen. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Virtus Bozen wird Meister: Fünf Thesen zur Oberliga-Rückrunde

Ob an der Spitze oder im Tabellenkeller, spannend ist es überall. Wenn am Sonntag die Oberliga als erste Amateurliga aus dem Winterschlaf erwacht, beginnt die Zeit der Wahrheit. „SportNews“ hat sich das Ganze genauer angeschaut und wagt fünf Thesen.

1. Virtus Bozen wird Meister!


Den besten Angriff, die beste Abwehr. Herbstmeister Virtus Bozen hat eine herausragende Hinrunde hinter sich. Einzig die zwei Niederlagen, eine davon im Pokalfinale, gegen den direkten Konkurrenten aus St. Georgen schmerzen. Trotzdem: Virtus ist der Topfavorit auf den Titel – auch weil mit dem Dänen Niels-Peter Mörck ein Mittelfeld-Regisseur der Extraklasse verpflichtet wurde. Vorne treffen Elis Kaptina und der wieder genesene Matteo Timpone, hinten halten Kapitän Hannes Kiem & Co. den Laden dicht. Und weil mit Alfredo Sebastiani der beste Coach der Liga auf der Trainerbank sitzt, sind die Grün-Weißen nächste Saison wieder viertklassig.

2. St. Pauls und Anaune Val di Non bleiben dran!


Keine Frage, die beiden Vorjahres-Landesligameister sind eine echte Bereicherung für die Liga. Während Anaune Val di Non auf erfrischenden Vollgasfußball steht, ist St. Pauls ein Meister der Effizienz. So wird es auch in der Rückrunde weitergehen, denn während die Überetscher ihre Abhängigkeit von 11-Tore-Mann Jonas Clementi ablegen werden, hat das Team aus Cles den besten Jugendspieler der Liga in den Reihen. Nicolò Bisarco, Jahrgang 1999, hat schon neunmal getroffen.

3. Der Bozner FC ist noch nicht weg vom Fenster!


Schlechte Hinrunde hin, nur acht Punkte her. Der Bozner FC ist noch nicht abgestiegen – das werden die Orange-Schwarzen in der Rückrunde zeigen. Keeper Denis Iardino hält den einen oder anderen Punkt fest, zudem ist der Kader deutlich breiter aufgestellt als im Herbst. Und wenn es darauf ankommen, hält der reaktivierte Joachim De Gasperi seinen Schlappen hin. Unsere Prognose: Der Bozner FC darf bis zur letzten Sekunde auf den Klassenerhalt hoffen.

4. Ahrntal muss eine Liga runter!


Das neunte Oberliga-Jahr wird vorerst das letzte für Ahrntal sein. Auch wenn Robert Niederkofler & Co. zuletzt immer eine bombenstarke Rückrunde gespielt haben – immer funktioniert das aber nicht. Vor allem in Angriff ist man viel zu harmlos, dazu kommen Verletzungssorgen. Auch Hoffnungsträger David Zimmerhofer, der im Winter von Proficlub Wattens kam, ist verletzt – ein weiterer Minuspunkt.

5. Im Abstiegskampf wird es giftig!


Die aktuell letzten vier Teams kommen allesamt aus Südtirol. Als ob das nicht schon Grund genug für einen megaheißen Abstiegskampf wäre, hat Naturns jetzt auch noch drei Punkte am Grünen Tisch dazu bekommen. Der Konkurrenz, allen voran Obermais und Ahrntal, schmeckt das gar nicht. Auch Brixen, wo Trainer Klaus Schuster endlich die Abwehrprobleme in den Griff kriegen muss, ist noch nicht gerettet. Fix ist nur eines: die Fetzen werden fliegen, garantiert!

Einen ausführlichen Bericht über alle Geschehnisse in der Winterpause der Südtiroler Oberligisten gibt es in der Freitag-Ausgabe der „Dolomiten“.

Autor: cst

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